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GC schielt nach oben, Thun ist schon dort

Im Prolog der 8. Runde der Super League empfangen die Grasshoppers am Dienstag den FC Thun und streben den zweiten Heimsieg in Folge an. Die Berner Oberländer dagegen wollen den 2. Platz verteidigen.
V wie Victory? Oder zwei Finger für den Anschluss an Platz 2? GC-Trainer Thorsten Fink ist jedenfalls optimistisch (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

V wie Victory? Oder zwei Finger für den Anschluss an Platz 2? GC-Trainer Thorsten Fink ist jedenfalls optimistisch (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

In der Super League trennen den Leader Young Boys zehn Punkte vom ersten Verfolger Thun. Dieser wiederum ist allerdings bloss fünf Zähler vom Barrage-Platz 9 (FC Sion) entfernt. Das bedeutet zum Beispiel für die siebtklassierten Grasshoppers, dass sie am Dienstag im ersten Spiel der 8. Runde mit einem Heimsieg gegen Thun bis auf einen Punkt an die Berner Oberländer heranrücken können.

Ein zweiter Heimsieg innerhalb von drei Tagen würde GC tabellarisch schon fast zum Spitzenklub machen. GC-Trainer Thorsten Fink, ein Berufsoptimist, sagte schon nach dem 3:1 am letzten Samstag gegen Aufsteiger Neuchâtel Xamax mit Blick auf die Rangliste: «Wir haben den Anschluss geschafft.»

Die Thuner brauchen für einen Spitzenplatz nicht optimistisch zu sein. Er ist für sie Realität. Seit dem letzten Wochenende sind sie Zweiter. «Das nehmen wir mit Freude zur Kenntnis. Aber das ist nur eine Momentaufnahme», sagte Trainer Marc Schneider. Im Berner Oberland glauben sie natürlich nicht, bis zum Saisonende so weit vorne klassiert zu bleiben.

Doch ganz unlogisch ist der aktuelle Tabellenstand nicht. Während Klubs wie der FC Basel und Sion sportlich gerade ausser Rand und Band sind, die Grasshoppers sich in einem Selbstfindungsprozess befinden, St. Gallen Schiedsrichter- und Verletzungspech beklagt und der FC Zürich oder Luzern die Konstanz suchen, sind die Thuner grundsolide aufgestellt. Für einmal hat der Klub dank den Transfers von Simone Rapp (im Winter) und Sandro Lauper keine Geldsorgen.

Das Team von Schneider blieb auf diese Saison hin zusammen. Die personelle Konstanz schlug auch auf den (Kunst-)Rasen durch. Das Ergebnis: Mit einem Sieg am Dienstag gegen die Grasshoppers hätte Thun den besten Saisonstart seit 2004/05 hingelegt. Damals war der Aussenseiter am Ende Zweiter und stiess darauf bis in die Champions League vor.

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