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Giger, Bösch und Aeschbacher lassen sich schultern

Der Schlussgang-Teilnehmer Samuel Giger gewinnt zum dritten Mal das Bergkranzfest auf der Schwägalp, ex aequo mit Daniel Bösch. Beim Berner Kantonalen siegt Matthias Aeschbacher.
Samuel Giger jubelt. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Samuel Giger jubelt. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Weil im Schlussgang Samuel Giger und Marcel Mathis stellten, gab es beim letzten Bergfest der Saison zwei Sieger. Giger belegte Rang 1a, Daniel Bösch Rang 1b. Für beide war es der dritte Schwägalp-Triumph.

Nach fünf vorangegangenen Siegen konnte sich Samuel Giger mit 49,25 Punkten zu Buche stehend zuletzt im Schlussgang gegen Marcel Mathis einen Gestellten leisten. Entsprechend verhalten endete der Schlussgang ohne Entscheidung. Für Giger war es der 15. Kranzfestsieg, der fünfte an einem Bergfest und der dritte auf der Schwägalp nach 2016 und 2018. Profiteur der gestellten Schlussganges war Daniel Bösch, der zu Giger aufschloss. Bösch siegte ebenfalls zum dritten Mal nach 2015 und 2017. Der Unspunnensieger von 2011 verlor zum Auftakt gegen Marcel Mathis, ehe er fünf Siege aneinanderreihte. Im letzten Gang bezwang er den aufstrebenden Michael Gwerder.

Obwohl die Innerschweizer nicht mit ihrer ersten Garnitur antraten - unter anderen fehlten Pirmin Reichmuth, Joel Wicki, Benji von Ah, Sven Schurtenberger, Christian Schuler, Andi Imhof oder Andreas Ulrich - wirbelten sie ständig an der Spitze mit. Dies spricht nicht für die Breite des Nordostschweizer Verbandes. Aus NOS-Sicht bleibt zu hoffen, dass Armon Orlik in Zug wieder mittun kann. Der Maienfelder fiel nach dem 1. Gang aus. Er erlitt beim Einlaufen einen Zwick im Rücken.

Erfolg für Aeschbacher - und Glarner

Matthias Aeschbacher ist bereit für das Eidgenössische Schwingfest in zwei Wochen in Zug. Dank fünf Siegen und einem Gestellten gewann der Emmentaler zum ersten Mal das Berner Kantonalfest. «Das ist mein grösster Erfolg der Laufbahn», sagte er. Nachdem er zuvor fünf Siege in Serie gefeiert hatte, ging er im Schlussgang gegen Schwingerkönig Matthias Glarner kein Risiko ein und stellte nach 14 Minuten.

Glarner überraschte trotz des verpassten Sieges. Es zeigte seine mit Abstand beste Leistung seit dem Sturz von der Gondel im Juni 2017. Phasenweise wirkte er gegen starke Gegner - er bodigte unter anderen Remo Käser und Fabian Staudenmann - fast wieder so unwiderstehlich wie am Eidgenössischen 2016 in Estavayer. Und noch hat der Meiringer bis zum Eidgenössischen in Zug zwei Wochen Zeit.

Christian Stucki hingegen überzeugte nicht. Er verlor gegen Bernhard Kämpf im zweiten Gang und musste sich zudem im fünften Gang gegen Kilian von Weissenfluh mit einem Gestellten zufrieden geben.

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