Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Giger und Wicki in Form, Glarner am Aufwärmen

Schwingerkönig Matthias Glarner darf mit dem Ausgang seines ersten Kranzfestes nach elf Monaten zufrieden sein. An dem von Curdin Orlik gewonnenen Oberländischen Fest an der Lenk wird er Dritter.
In diesem Gang gegen den zähen Michael Moser (links) musste Schwingerkönig Matthias Glarner stellen schwingt gegen Matthias Glarner, Meiringen, rechts, im ersten Gang, waehrend dem Oberlaendischen Schwingfest, am Sonntag, 27. Mai 2018, an der Lenk. (KEYSTONE/Marcel Bieri) (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

In diesem Gang gegen den zähen Michael Moser (links) musste Schwingerkönig Matthias Glarner stellen schwingt gegen Matthias Glarner, Meiringen, rechts, im ersten Gang, waehrend dem Oberlaendischen Schwingfest, am Sonntag, 27. Mai 2018, an der Lenk. (KEYSTONE/Marcel Bieri) (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda)

Die lange Pause nach dem viel beschriebenen Sturz von der Gondel Ende Juni 2017 verunmöglicht es dem 32-jährigen Schwingerkönig aus Meiringen noch, ähnlich souverän aufzutrumpfen wie bei seinem Triumph am Eidgenössischen in Estavayer 2016. Und dennoch ist er nach nur zwei Einsätzen - am Pfingstmontag hatte er einen kleinen Anlass in Interlaken bestritten - wieder gut für Spitzenplätze. Das Einteilungskampfgericht an der Lenk belastete Glarner nicht mit einem übermässig schwierigen Notenblatt. Nach dem gestellten Gang im Anschwingen gegen den Martin Hersche, den Gastschwinger aus Appenzell, bekam er es mit keinem weiteren Eidgenossen mehr zu tun. Er gewann vier Duelle und stellte zweimal.

Curdin Orlik, Schlussgang-Teilnehmer am letztjährigen Unspunnenfest, errang nach drei Kranzfestsiegen in der Südwestschweiz seinen ersten Erfolg in seiner Wahlheimat, dem Bernbiet. Wegweisend war der Sieg im fünften Gang gegen Remo Käser. Im Schlussgang setzte er sich in einem Oberländer Duell gegen den Königssohn Ruedi Roschi durch.

Giger und Wicki unwiderstehlich

In einer beneidenswerten Frühform sind in ihren jeweiligen Verbänden die Youngsters Samuel Giger und Joel Wicki. Vor 6600 Zuschauern gewann erstmals Wicki in Hohenrain erstmals das Luzerner Kantonalfest. Mit sechs Siegen liess der Sörenberger keine Fragen offen. Er bezwang unter anderen im ersten Gang den Routinier Benji von Ah. Im Schlussgang bodigte er Sven Schurtenberger im ersten Zug nach sieben Sekunden.

Samuel Giger beendete in Tübach einen alten Fluch. Eigenartigerweise hatte nie vorher ein Thurgauer Schwinger das St. Galler Kantonalfest gewonnen. In Abwesenheit von Armon Orlik besiegte er in einem wahren Abnützungskampf im Schlussgang den Glarner Roger Rychen in der 8. Minute mit Wyberhaken. In der noch jungen Saison ist Giger nunmehr schon dreifacher Kranzfestsieger. Zweiter Festsieger wurde Daniel Bösch. Der erst vor kurzem von einer Knieverletzung genesene frühere Unspunnensieger verlor im Anschwingen gegen Giger, liess danach aber fünf Siege folgen.

Bruno Gisler gewann derweil das Solothurner Kantonalfest zum fünften Mal. Der 35-jährige Routinier besiegte im Schlussgang in Mümliswil Nick Alpiger nach 7:32 Minuten mit Überdrehen im Bodenkampf. Gisler hätte ein Gestellter zum Sieg genügt. Deshalb überliess er dem 22-jährigen Aargauer die Initiative. "Ich musste höllisch aufpassen, aber es ist aufgegangen", kommentierte der Berner in Solothurner Diensten seinen 21. Kranzfestsieg. Gisler überzeugte den ganzen Tages und wies am Schluss sechs Siege über namhafte Gegnerschaft aus.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.