Golubic kehrt zum Erfolg - Niederlage für Bacsinszky

Sieg und Niederlage für die Schweizerinnen auf der WTA-Tour: Viktorija Golubic steht in Hua Hin in der 2. Runde, Timea Bacsinszky bezieht in St. Petersburg eine Auftaktniederlage.

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Wieder einmal Grund zum Jubeln: Viktorija Golubic gewinnt in der Startrunde von Hua Hin (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Wieder einmal Grund zum Jubeln: Viktorija Golubic gewinnt in der Startrunde von Hua Hin (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Viktorija Golubic (WTA 106) hat erstmals seit Ende September auf der WTA-Tour ein Spiel im Hauptturnier gewonnen. Die Zürcherin schlug in Thailand die in der Weltrangliste 29 Ränge besser klassierte Sara Sorribes Tormo 6:2, 6:4. Die Spanierin hatte sie schon bei ihrem zuvor letzten Sieg an einem WTA-Turnier bezwungen.

In den Achtelfinals hat Golubic gute Chancen auf einen weiteren Erfolg. Sie trifft auf die Chinesin Duan Yingying, die sich gegen die gesetzte Französin Pauline Parmentier durchsetzte. Duan Yingying spielt mit Vorliebe Doppel und ist im Single-Ranking bloss die Nummer 201.

Vor Golubics Sieg waren in Hua Hin die beiden Schweizerinnen Stefanie Vögele und Conny Perrin in der 1. Runde ausgeschieden.

Dreisatz-Niederlage für Bacsinszky

Einen kleinen Rückschlag erlitt Timea Bacsinszky (WTA 112). Nach guten Auftritten und dem Vorstoss in die 3. Runde beim Australian Open schied die Waadtländerin beim WTA-Turnier in St. Petersburg gleich zum Auftakt aus. Sie unterlag Donna Vekic, der Freundin von Stan Wawrinka, 6:4, 1:6, 3:6. Die Niederlage gegen die Weltnummer 30 aus Kroatien hatte man zwar erwarten dürfen; Bacsinszky hätte sie gleichwohl verhindern können. Im entscheidenden dritten Satz holte sie zunächst ein 1:3 auf, ehe sie kein Spiel mehr gewann und zwei Mal den Aufschlag abgab.

Ein weiteres Vorrücken im Ranking gibt es vorerst also nicht. Doch unter dem Strich hat Bacsinszky auch in St. Petersburg nicht enttäuscht. Sie verlor letztlich gegen eine deutlich besser klassierte Widersacherin - wie schon in den Viertelfinals von Sydney gegen Alexandra Sasnowitsch (WTA 33) und in Melbourne gegen Garbiñe Muguruza (WTA 18). Nur fand sie diese hohe Hürde diesmal schon in der 1. Runde vor.