Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Golubic mit viel Kampf in die 2. Runde

Viktorija Golubic (WTA 81) steht beim WTA-Turnier in Lugano in der 2. Runde. Sie brauchte aber viel Kampfgeist und eiserne Nerven.
Steigerte sich nach unsicherem Beginn deutlich: Viktorija Golubic beim WTA-Turnier in Lugano (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI)

Steigerte sich nach unsicherem Beginn deutlich: Viktorija Golubic beim WTA-Turnier in Lugano (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI)

(sda)

Die 26-jährige Zürcherin setzte sich nach gut zweieinhalb Stunden 3:6, 7:6 (7:5), 6:2 gegen die 47 Plätze schlechter klassierte Niederländerin Arantxa Rus durch.

Der Regen, der den Organisatoren des Ladies Open im Tessin bereits im letzten Jahr die ersten Turniertage vermiest hatte, spielte auch am Montag zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe den Spielverderber. Es dauerte bis weit in den Nachmittag hinein, ehe der noch feuchte Centre Court an den Gestaden des Luganersees bespielbar war. Und nach nur zwei Partien war um 20 Uhr auch bereits wieder Schluss.

Eine der Gewinnerinnen des Tages war aber dennoch eine Schweizerin: Viktorija Golubic konnte ihre gute Form, die sie in Nordamerika in den letzten sechs Wochen zu neun Siegen (bei zwei Niederlagen) getragen hatte, auch beim Sandauftakt unter Beweis stellen - wenn auch mit etwas Verzögerung und nach einem harten Kampf.

Die einen Kopf grössere und zwei Jahre ältere Rus war lange die solidere Spielerin und schlug beim Stand von 6:3, 6:5 zum Matchgewinn auf. Die Schweizer Fed-Cup-Spielerin konnte sich aber gerade noch rechtzeitig steigern. Im Tiebreak legte sie gleich 3:0 vor und auch im Entscheidungssatz geriet sie nach dem erste Break zum 3:2 nicht mehr in Gefahr. Fünf Minuten nach dem verwandelten Matchball begann es zu regnen.

«Es war schwierig», gab Golubic offen zu. Zum einen sei es ihr erstes Spiel auf Sand in diesem Jahr gewesen, zum andern sei es doch empfindlich kühl gewesen. «Das sind Bedingungen, die ich gar nicht mag.» Sie habe aber gespürt, dass sie immer besser zu ihrem Spiel finde und dass sie je länger je näher daran war, die Gegnerin, die sie aus gemeinsamen Doppelturnieren und Trainings gut kennt, zu knacken. Ihr Gefühl täuschte nicht, ab Mitte des zweiten Satzes entwickelte sich ein Spiel auf sehr gutem Niveau, ehe Rus am Ende dann deutlich nachliess.

Im Achtelfinal trifft Golubic auf die als Nummer 5 gesetzte Französin Pauline Parmentier oder die Schweizerin Stefanie Vögele. Diese spielt an einem helvetischen Super-Dienstag ebenso wie die junge Wildcard-Empfängerin Ylenia In-Albon, Timea Bacsinszky, deren Partie gegen die Deutsche Tamara Korpatsch am Montagabend vertagt wurde, und das Turnier-Aushängeschild Belinda Bencic.

Die 22-jährige Ostschweizerin kehrte am Sonntagmorgen aus den USA in die Schweiz zurück und trainierte am Montag erstmals in Lugano. Sie musste bis am Nachmittag warten, ehe ihre Erstrunden-Gegnerin bestimmt wurde. Mit der Qualifikantin Antonia Lottner ist es eine alte Bekannte. Gegen die Deutsche spielte Bencic zu Juniorenzeiten dreimal und gewann dabei unter anderem den Final des French Open.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.