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Glücksbringer Aeschlimann

Auch Fribourg-Gottéron kann Zug nicht bremsen. Beim 3:0-Auswärtssieg machen die Special Teams den Unterschied. Mit Goalie Sandro Aeschlimann bleibt der EVZ weiterhin ungeschlagen.
Sven Aregger
Die Zuger feiern den Sieg – allen voran Goalie Sandro Aeschlimann, der kein Tor kassierte. (Bild: Cyril Zingaro/Keystone (Fribourg, 19. Januar 2019))

Die Zuger feiern den Sieg – allen voran Goalie Sandro Aeschlimann, der kein Tor kassierte. (Bild: Cyril Zingaro/Keystone (Fribourg, 19. Januar 2019))

Auch Topskorer Julien Sprunger, Gottérons besten Skorer aller Zeiten, traf gegen Zug nicht. In der 58. Minute traf Sprunger bloss den Pfosten (Bild: KEYSTONE/PPR/CYRIL ZINGARO)

Auch Topskorer Julien Sprunger, Gottérons besten Skorer aller Zeiten, traf gegen Zug nicht. In der 58. Minute traf Sprunger bloss den Pfosten (Bild: KEYSTONE/PPR/CYRIL ZINGARO)

Das Verletzungspech bei den Ausländern ist ein ständiger Begleiter der Zuger Kampagne 2018/19. In Freiburg standen einmal mehr nur drei Importspieler zur Verfügung. Reto Kläy sagt, dass er in seiner Karriere als Sportchef noch nie eine vergleichbare Situation erlebt habe. Aber das Bemerkenswerte in dieser Saison ist ja, dass sich der EVZ durch die Ausfälle nicht beirren lässt. Fehlen Schlüsselspieler, übernehmen Teamkollegen mehr Verantwortung. Unter Trainer Dan Tangnes nutzen die Zuger ihre Stärke als Kollektiv.

Die Zuger liessen sich auch von Gottéron nicht bremsen, zumal Torhüter Sandro Aeschlimann eine Art Glücksbringer für den Tabellenleader ist. Der Backup-Goalie ist in allen acht Meisterschaftseinsätzen siegreich vom Eis gegangen, gestern feierte er den ersten Shut-out. «Das Team ist eine grosse Hilfe, wir verteidigen sehr stark», sagte Aeschlimann, der nächste Saison nach Davos wechselt. Der 24-Jährige hatte bereits am Freitag beim 4:1-Heimsieg gegen Biel den Stammgoalie Tobias Stephan vertreten, der zu Beginn des Spiels mit einer Beinverletzung ausschied. Anfang Woche sollen weitere Abklärungen erfolgen. Aber eben: Von solchen Begebenheiten lässt sich der EVZ nicht aus Bahn werfen. Nur zwei der letzten 14 Spiele hat er verloren.

Alatalo glänzt als zweifacher Vorbereiter

Den Grundstein zum Sieg legten die Zuger mit den Special Teams. Garrett Roe traf nach einem Scheibenverlust der Freiburger in Zuger Unterzahl. Und Dennis Everberg doppelte im Powerplay nach. Beide Tore bereitete der magistrale Verteidiger Santeri Alatalo vor. Im Powerplay haben die Zuger zuletzt merklich Fortschritte gemacht. Sie hatten aber auch Glück, dass sie den Freiburger Sturmlauf im letzten Drittel schadlos überstanden. Kurz vor Schluss rettete Aeschlimann in höchster Not. Ein berauschender Zuger Auftritt war es nicht, aber Aeschlimann meinte: «Ich bin froh um die drei Punkte, der Rest ist Nebensache.»

Für die Freiburger wird es immer ungemütlicher, sie sind weiterhin unter dem Strich klassiert. Dabei gehörten sie im letzten Sommer zu den Transfersiegern. Mit den Zuzügen des Goalies Reto Berra, des Centers Samuel Walser und des Verteidigers Philippe Furrer untermauerten sie ihre Ansprüche, einen Platz in den Top 5 zu belegen. Doch bisher konnte das Team von Mark French kaum überzeugen. Das hat auch damit zu tun, dass Gottéron sowohl im Power- als auch im Boxplay zu den schwächsten Mannschaften der Liga gehört. Den EVZ muss das nicht kümmern, er strotzt vor Selbstvertrauen. Und auch bei den Ausländern wird sich die Situation wohl entspannen, in der nächsten Woche soll ein neuer Mann vorgestellt werden.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Zug 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

6052 Zuschauer. - SR Oggier/Wiegand, Gnemmi/Wolf. - Tore: 7. Roe (Alatalo/Ausschluss Suri!) 0:1. 23. Everberg (Alatalo/Ausschluss Furrer) 0:2. 59. Albrecht (Suri) 0:3 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Martschini.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Abplanalp, Furrer; Schneeberger, Stalder; Marco Forrer; Bertrand, Slater, Mottet; Sprunger, Walser, Miller; Rossi, Schmutz, Lhotak; Vauclair, Meunier, Marchon; Sandro Forrer.

Zug: Aeschlimann, Morant, Diaz; Thiry, Alatalo; Zryd, Schlumpf; Zgraggen, Stadler; Lammer, Roe, Everberg; Widerström, Albrecht, Suri; Martschini, Zehnder, Simion; Leuenberger, Senteler, Schnyder.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Schilt (beide verletzt) und Micflikier (überzähliger Ausländer), Zug ohne Klingberg, McIntyre und Stephan (alle verletzt). - Timeout Fribourg-Gottéron (57.). - Pfostenschuss Sprunger (58.).

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