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Grasshoppers zwischen Abstiegskampf und Europacup-Platz

Wie schnell es in der Super League gehen kann, zeigt sich an den Grasshoppers. Vor der Länderspielpause stand der Abstiegskampf an, nun soll der Anschluss an die Europacup-Plätze geschafft werden.
Orientiert man sich nach unten oder nach oben: Das Dilemma von GC-Coach Thorsten Fink (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Orientiert man sich nach unten oder nach oben: Das Dilemma von GC-Coach Thorsten Fink (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

«Wir sind im Abstiegskampf. Da kann ich nichts beschönigen», hatte Thorsten Fink zum Monatsbeginn ausgerufen. «Mit einem Sieg gegen St. Gallen können wir den Anschluss an die Europacup-Plätze herstellen», sagt der GC-Trainer heute. Zwischen seinen beiden Aussagen liegen keine zwei Wochen und nur ein einziges Super-League-Spiel. In den 14. Spieltag war GC als Schlusslicht der Liga gestartet, nach dem 15. Spieltag will Fink mit seinem Team im Kampf um die Europacup-Plätze wieder ein Wort mitreden.

In Fink und den Grasshoppers manifestiert sich der schmale Grat zwischen kapitalem Abstiegskampf und lukrativen Europacup-Plätzen derzeit so stark wie in keinem anderen Klub in der Schweiz. Als Zweitletzter von der Europa-League zu träumen, ist verwegen, beim Blick auf die Tabelle aber eben doch irgendwie verständlich.

Hoffnung für das heutige Spiel im Letzigrund gegen St. Gallen schöpft Fink aus der Leistung seines Teams beim 3:2-Sieg in Neuenburg. «Wir haben uns sehr viele Torchancen erspielt. Das hatten wir vorher so nie geschafft», lobte Fink seine Spieler. Allerdings hat es GC trotz eines 3:0-Vorsprungs nochmals spannend werden lassen. Die Lehren daraus seien gezogen. «Wir sind eine Mannschaft die Fussball spielen muss. Darum dürfen wir dem Gegner das Feld nicht überlassen», hielt Fink fest.

Dennoch dürfte für GC an diesem Wochenende ein Resultat abseits des Fussballplatzes von grösserer Bedeutung sein: Heute entscheidet das Stimmvolk in Zürich darüber, ob die beiden Zürcher Fussball-Klubs GC und FC Zürich ein gemeinsames Stadion erhalten werden.

Der andere Druck des FC Thun

Ein Name taucht wider den Erwartungen nicht im Reigen der Klubs auf, die zwischen Europacup-Platz und Abstiegskampf lavieren: Der FC Thun. Die Berner Oberländer liegen nur einen Punkt hinter Basel auf dem 3. Platz. Dank dem 4:2-Heimsieg gegen den FCB vor der Nationalmannschafts-Pause präsentiert sich die Lage im Team von Trainer Marc Schneider entspannter als angenommen. «Nun wollen wir auf dieser Erfolgswelle weiterreiten», sagt der 38-Jährige vor dem Spiel gegen Sion.

Die Ausgangslage und die eigenen Ansprüche haben sich verschoben. Früher hätten sie auswärts in Sitten versucht, nicht zu verlieren, heute strebt Thun im Wallis den Sieg an. «Nun haben wir eine andere Art von Druck», sagt Schneider. Man sei es sich noch nicht gewohnt, ohne Messer am Hals zu spielen. Mit einer Niederlage in Sitten könnte sich dies allerdings schon bald wieder ändern.

Beim FC Basel ist die Ausgangslage für die letzten vier Runden vor der Winterpause klar. Heute in Luzern, im Direktduell mit Leader YB, gegen Zürich und in Sitten sollen 12 Punkte geholt werden, damit die Entscheidung im Meisterrennen nicht bereits vor der Winterpause fällt. Gelingt das Unterfangen, reduziert das Team von Marcel Koller den Rückstand auf Meister Young Boys im schlechtesten Fall auf 11 Punkte.

Die Ausgangslage ist für Basel entsprechend günstig, da die vermeintlichen schwierigeren Partien gegen YB und Zürich im St.-Jakob-Park stattfinden. Denn überzeugt hat der FCB in dieser Saison meist nur vor heimischem Publikum. In sieben Auswärtsspielen dagegen nur 9 Punkte erzielt. Es ist allerdings anzunehmen, dass diese Bilanz in den letzten beiden Spielen noch aufgebessert werden kann. Heute trifft der FCB in Luzern auf das drittschwächste Auswärtsteam der Liga, zum Abschluss der Vorrunde wartet mit Sion gar die schwächste Mannschaft in dieser Bilanz.

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