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Grosse Berner Aufholjagd in Genf

Der SC Bern holt bei Genève-Servette im letzten Drittel ein 1:4 auf und siegte 5:4 nach Verlängerung. Matchwinner ist Verteidiger Calle Andersson mit je zwei Toren und Assists.
Berns schwedischer Verteidiger Calle Andersson (Nummer 55) avancierte mit je zwei Toren und Assists in Genf zum Matchwinner (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Berns schwedischer Verteidiger Calle Andersson (Nummer 55) avancierte mit je zwei Toren und Assists in Genf zum Matchwinner (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

Nach 34 Minuten und dem 4:1 für Servette durch Daniel Winnik deutete nichts auf einen Sieg der Gäste hin. Der Berner Trainer Kari Jalonen reagierte und ersetzte den unglücklichen Goalie Leonardo Genoni durch Pascal Caminada, der einige wichtige Paraden zeigte, die letzte kurz vor dem 5:4 von Mark Arcobello 29 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung, als er gegen Winnik rettete.

Die grosse Figur des SCB war aber Calle Andersson. Der schwedische Verteidiger mit Schweizer Lizenz hatte bei den letzten vier Toren seines Teams den Stock im Spiel. Das 3.4 im Powerplay (54.) und 4:4 (57.) schoss er selber, wobei der Ausgleich ein äusserst kurioser Treffer war. Das erste Tor der Gäste zum 1:2 (12.) hatte Grégory Sciaroni erzielt. Der im vergangenen Sommer von Davos zum SCB gewechselte Stürmer war erstmals in der laufenden Meisterschaft erfolgreich. Die Berner sind das erste Team in dieser Saison, das nach einem Dreitore-Rückstand noch gewinnt. Um den EV Zug als Leader abzulösen, wären allerdings drei Punkte nötig gewesen.

Für Servette, das nach neun Minuten 2:0 vorne lag, war es nicht nur wegen der klaren Führung eine ärgerliche Niederlage. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit scheiterte Tanner Richard aus bester Position am Pfosten. Das 1:0 (5.) für das nach wie vor beste Heimteam der Liga schoss Tommy Wingels. Der Amerikaner, der wegen Verletzungen erst zum elften Mal für Servette in der Meisterschaft auflief, traf zum achten Mal in den vergangenen fünf Spielen. Dennoch setzte es für die Genfer die erste Niederlage nach vier Siegen und die zweite in den letzten neun Partien ab. Trotzdem verbesserte sich Servette in der Tabelle um eine Position auf den 6. Platz.

Telegramm:

Genève-Servette - Bern 4:5 (2:1, 2:0, 0:3, 0:1) n.V.

5751 Zuschauer. - SR Wiegand/Eichmann, Kaderli/Gnemmi. - Tore: 5. Wingels (Richard, Winnik) 1:0. 9. Jacquemet (Bozon, Almond) 2:0. 12. Sciaroni (Bieber, Haas) 2:1. 28. Wick (Almond) 3:1. 34. Winnik (Wick) 4:1. 46. Moser (Andersson, Ebbett/Ausschluss Winnik) 4:2. 54. Andersson (Moser, Arcobello/Ausschluss Vukovic) 4:3. 57. Andersson (Ebbett, Moser) 4:4. 65. (64:31) Arcobello (Andersson, Moser) 4:5. - Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Richard; Arcobello.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Dufner; Völlmin, Bezina; Wick, Almond, Rod; Wingels, Richard, Winnik; Skille, Kast, Rubin; Fritsche, Berthon, Bozon.

Bern: Genoni/Caminada (ab 34.); Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Ebbett, Arcobello, Moser; Rüfenacht, Mursak, Kämpf; Sciaroni, Haas, Bieber; Grassi, Heim, Berger.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Antonietti, Bouma, Douay, Fransson, Martinsson, Mercier, Romy und Simek. Bern ohne Untersander (alle verletzt), Scherwey (gesperrt) und Boychuk (überzähliger Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 25. Kast, 60. Richard, 65. Haas. - Timeout Servette (57.).

Tabelle:

Die Rangliste der National League: 1. Zug 32/67 (104:66). 2. Bern 33/67 (92:58). 3. Lausanne 36/57 (104:89). 4. Biel 33/56 (102:89). 5. SCL Tigers 33/54 (89:77). 6. Genève-Servette 35/54 (97:107). 7. ZSC Lions 33/53 (83:83). 8. Ambri-Piotta 33/52 (91:98). 9. Fribourg-Gottéron 33/50 (88:85). 10. Lugano 33/46 (102:96). 11. Davos 33/27 (72:116). 12. Rapperswil-Jona Lakers 33/17 (48:108).

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