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Grosse Kristallkugel zum dritten Mal in Serie an Mikaela Shiffrin

Trotz ihres Verzichts auf die Teilnahme an den Rennen in Crans-Montana und Rosa Chutor steht Mikaela Shiffrin mathematisch bereits sieben Rennen vor Saisonende als Gesamtweltcup-Siegerin fest.
Mikaela Shiffrin freut sich in Zagreb über einen ihrer 14 Saisonsiege (Bild: KEYSTONE/EPA/ANTONIO BAT)

Mikaela Shiffrin freut sich in Zagreb über einen ihrer 14 Saisonsiege (Bild: KEYSTONE/EPA/ANTONIO BAT)

(sda)

Mikaela Shiffrin, die am 13. März erst 24 Jahre alt wird, gewinnt die grosse Kristallkugel wie schon 2017 und 2018. Drei oder mehr Siege in Folge gelangen zuvor erst ihrer amerikanischen Landsfrau Lindsey Vonn sowie den Österreicherinnen Petra Kronberger und Annemarie Moser-Pröll.

Shiffrin reagierte mit einem in den Sozialen Medien veröffentlichten Video auf den vorzeitig sichergestellten Gesamtsieg und bezeichnete diesen als «besonders». Vor allem deshalb, weil sie in diesem Winter erstmals auch im Super-G gewonnen habe, so die Dominatorin der Alpin-Szene. Shiffrin ist erst die erst siebente Läuferin, die in den Alpin-Disziplinen Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Kombination gesiegt hat. Mittlerweile hat sie im Super-G bereits drei Siege auf dem Konto und ist sie zuletzt in Are auch Weltmeisterin geworden.

Der neuerliche Triumph von Shiffrin, die nicht nach Russland gereist war, hatte schon vor diesem Rennwochenende festgestanden. Die 14-fache Saisonsiegerin aus Colorado und Doppel-Weltmeisterin von Are führt in der Gesamtwertung sieben Rennen vor Saisonende mit 719 Punkten Vorsprung vor Petra Vlhova. Die Slowakin verzichtete ebenfalls auf den Abstecher nach Rosa Chutor und trat stattdessen zu technischen Europacup-Rennen in ihrer Heimat an. Den Riesenslalom am Samstag in Jasna gewann Weltmeisterin Vlhova, die nach ihrer Pause wie Shiffrin am kommenden Wochenende im tschechischen Spindleruv Mlyn wieder in den Weltcup einsteigen wird. Danach findet einzig noch das Weltcup-Finale in Soldeu in Andorra statt.

In allen Disziplinen siegfähig

Die Situation mit dem Gesamtsieg sei freilich etwas eigenartig. «Weil ich es nach einer Absage geworden bin und weil Petra Vlhova nicht in Sotschi ist. Und ich hier auf meinem Bett sitze und das Gefühl habe, nichts getan zu haben», erklärte Shiffrin in dem Video. Ihre Saison sei aber «spektakulär» verlaufen. Nur in vier der 21 bestrittenen Rennen klassierte sie sich abseits des Podests, im Durchschnitt gewann sie über 85 Punkte pro Rennen.

Die bereits 57-fache Weltcupsiegerin - 38 davon im Slalom und neun im Riesenslalom - machte ebenfalls klar, dass sie in ihrer Karriere noch viel vor hat. Sie wolle in möglichst allen Disziplinen siegfähig sein. Sie arbeite nun daran, irgendwann auch die Disziplinen-Wertungen sowohl in Slalom als auch im Riesenslalom und Super-G und in der Abfahrt zu gewinnen. Heuer hat sie die kleine Kristallkugel in ihrer Lieblingsdisziplin Slalom bereits auf sicher. Die Wertungen im Riesenslalom und Super-G führt sie zudem bei je zwei noch ausstehenden Rennen an.

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