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Grzegorz Lato: Der sprintende Goalgetter

Olympiasieg 1972, WM-3. 1974, Olympia-Silber 1976, WM-3. 1982: Der polnische Fussball erlebt in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren seine Sternstunden. Gregorz Lato ist Teil dieser goldenen Ära.
Grzegorz Lato trifft gegen Argentinien (Bild: KEYSTONE/AP)

Grzegorz Lato trifft gegen Argentinien (Bild: KEYSTONE/AP)

(sda)

Der Stern des Flügelstürmers mit dem schütteren Haar, der 100 m in handgestoppten 10,8 Sekunden lief, ging an der WM in Deutschland auf, nachdem Lato an den Olympischen Spielen 1972 in München nicht erste Wahl gewesen war. Gleich zum WM-Auftakt gegen Argentinien traf er zweimal, am Ende sicherte er mit dem Siegtreffer gegen Brasilien im Spiel um Platz 3 Polen die beste WM-Klassierung der Geschichte und krönte sich mit seinem siebten Turniertor zum Torschützenkönig.

Den Erfolg mit Polen wiederholte Lato acht Jahre später in Spanien, ehe er 1984 nach 104 Länderspielen und 45 Toren zurücktrat. "Ich denke, dass ich meine Spuren in der Geschichte des Weltfussballs hinterlassen habe." Diese hinterliess Lato auch in der Politik. Nach der Jahrtausendwende sass er als Abgeordneter im polnischen Parlament und präsidierte später den nationalen Fussballverband.

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