Häberlis gute Erinnerungen an die Färöer

Für Luzern geht es nach dem erfolgreichen Saisonstart Schlag auf Schlag weiter. Gegen KI Klaksvik strebt es in der 2. Runde der Europa-League-Quali das erste europäische Weiterkommen seit 1992 an.

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Zuversichtlich ins Duell mit Klaksvik von den Färöern: FCL-Coach Thomas Häberli (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Zuversichtlich ins Duell mit Klaksvik von den Färöern: FCL-Coach Thomas Häberli (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Die Auftritte von Luzern in Europa in den letzten Jahren waren kein Ruhmesblatt. Ob Utrecht, Genk, St. Johnstone, Sassuolo oder Osijek, sie alle erwiesen sich als zu stark für die Innerschweizer, die letztmals im Herbst 1992 im Cup der Cupsieger dank der Auswärtstorregel gegen Levski Sofia eine Runde im Europacup überstanden hatten.

Diese schwarze Serie soll am Schweizer Nationalfeiertag beim Rückspiel in Toftir in einer Woche beendet werden. Damit die erste Reise einer Schweizer Klubmannschaft im Europacup auf die Färöer nicht zur Zitterpartie wird, strebt der FCL am Donnerstag im ersten Heimspiel der Saison einen klaren Sieg an.

«Wir wollen beruhigt auf die Färöer reisen können und die nächste Runde sicher erreichen», sagte FCL-Trainer Thomas Häberli, der gute Erinnerungen an den Inselstaat im Nordatlantik hat. 2004 bestritt er dort sein einziges Länderspiel für die Schweiz (6:0). Nun feiert Häberli gegen die Färinger auch sein Europacup-Debüt als Trainer.

«Möglichst viele Spiele bestreiten», lautet die Zielsetzung Häberlis in der Europa League. Erfüllen die Luzerner gegen Klaksvik, dem Tabellendritten der heimischen Liga, die Pflicht, winkt bereits in der 3. Runde ein attraktiver Gegner, sollte sich Espanyol Barcelona gegen das isländische Team Stjarnan Gardabaer durchsetzen.