Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Halep mit der lang ersehnten Erlösung

Nach drei verlorenen Finals gewinnt die Weltnummer 1 Simona Halep am French Open ihren ersten Grand-Slam-Titel.
Lohn für einen starken Auftritt: Simona Halep holte in Paris ihren ersten Grand-Slam-Titel (Bild: KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT)

Lohn für einen starken Auftritt: Simona Halep holte in Paris ihren ersten Grand-Slam-Titel (Bild: KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT)

(sda)

Im Final setzte sich die 26-jährige Rumänin nach klarem Rückstand 3:6, 6:4, 6:1 gegen die US-Open-Siegerin Sloane Stephens (WTA 10) durch. Für Halep war der Spielverlauf das pure Gegenteil vom Final im letzten Jahr. Da führte sie als hohe Favoritin gegen die ungesetzte Jelena Ostapenko 6:4, 3:0 und brach danach völlig ein. Diesmal führte Stephens 6:3 und 2:0, ehe die Rumänin aufdrehte und die Fehlerquote bei der 25-Jährigen aus Florida deutlich anstieg.

Im dritten Satz ging Halep gleich wieder mit einem Break in Führung und entschied die deutliche Mehrheit der meist langen und intensiven Ballwechsel für sich. Nachdem sie ihre ersten drei Grand-Slam-Finals allesamt in drei Sätzen verloren hatte, hielten diesmal die Nerven der Rumänin aus der Hafenstadt Constanta. Im Entscheidungssatz leistete sie sich nur gerade fünf unerzwungene Fehler. Nach 2:03 Stunden nutzte sie ihren ersten Matchball mit einem Aufschlagwinner - und konnte endlich und mit Tränen in den Augen feiern.

"Seit ich 14 Jahre alt war, habe ich davon geträumt, hier zu gewinnen", schwärmte die 26-jährige Rumänin. "Das ist mein Lieblingsort." Sie ist die zweite Rumänin nach ihrer heutigen Managerin Virginia Ruzici vor 40 Jahren, die in Paris triumphiert.

"Das ist nicht die Trophäe, die ich wollte, aber sie ist auch schön", meinte Stephens, die in ihrem siebten WTA-Final erstmals als Verliererin vom Platz musste. Tatsächlich darf sie mit ihrem French Open zufrieden sein. Die 25-Jährige aus Florida ist nicht gerade als Sandplatz-Spezialistin bekannt und überraschte mit dem Finaleinzug. Sie wird sich am Montag in der Weltrangliste von Platz 10 auf 4 verbessern und ist damit erstmals beste Amerikanerin.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.