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Heynckes, Kovac und die schönste Nachricht des Tages

Bayern München ist im deutschen Cupfinal gegen Eintracht Frankfurt der grosse Favorit. Es ist auch das Duell von Bayerns Trainer Jupp Heynckes gegen seinen Nachfolger Niko Kovac.
Gelingt ihm der Coup gegen seinen Vorgänger? Eintracht-Coach Niko Kovac wechselt nach dem Cupfinal zu Gegner Bayern (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

Gelingt ihm der Coup gegen seinen Vorgänger? Eintracht-Coach Niko Kovac wechselt nach dem Cupfinal zu Gegner Bayern (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

(sda)

Die Frage nach dem Favoriten stellt sich nicht vor dem deutschen Cupfinal. Meister Bayern München hat die Bundesliga-Saison sieben Ränge und 35 Punkte vor Eintracht Frankfurt beendet. Letztmals haben die Münchner gegen die Frankfurter vor über acht Jahren ein Pflichtspiel verloren. Seither gab es in 14 Spielen elf Siege. In der abgelaufenen Saison lauteten die Resultate 1:0 und 4:1.

Vielmehr fragt man sich vor dem Endspiel in Berlin, welches die grosse Story des Abends wird: Der Abschied von Bayerns Trainer Jupp Heynckes? Die Personalie Niko Kovac, der im Olympiastadion auf der Bank der Eintracht sitzt und in wenigen Wochen Nachfolger von Heynckes in München wird? Oder das mögliche Comeback von Manuel Neuer, der erstmals seit 245 Tagen wieder zum Kader der Bayern gehört?

Fünf Jahre nach seinem letzten Abschied aus München als Triple-Gewinner will Heynckes diesmal zumindest als Double-Gewinner in Pension gehen. Der Cupsieg wäre der insgesamt sechste nationale Titel von Heynckes mit den Bayern. Diesmal soll der Rückzug definitiv sein. Abseits der aufregenden Welt des Fussballs will der 73-Jährige in Schwalmtal am Niederrhein die Ruhe seines Bauernhofs geniessen, der im Stile einer mallorquinischen Finca gebaut wurde. Nach Heynckes' Pfeife tanzen sollen in Zukunft nur noch Schäferhund Cando und Kater Nero - und nicht mehr Franck Ribéry und Co.

Während Heynckes seine Münchner Zeit mit einem Cupsieg beschliessen will, wäre für Nachfolger Kovac ein Erfolg in Berlin der vorzeitige Startcoup für seine Trainerkarriere bei den Bayern. Nicht wenige haben die Nase gerümpft, als der Kroate als Coach beim Rekordmeister bekannt wurde. Würde nun mit der Eintracht, die im Übrigen ohne den gesperrten Schweizer Gelson Fernandes antritt, die Überraschung gegen den zukünftigen Verein gelingen, würde dies Kovacs Position in München stärken, noch ehe er den Job angetreten hat. Und es wäre ganz nebenbei der erste Titel für die Frankfurter seit 30 Jahren und dem Cupsieg gegen den VfL Bochum.

Die Schlagzeilen am Tag vor dem Spiel beherrschten allerdings weder Heynckes noch Kovac. Sie gehörten Manuel Neuer, der erstmals seit letztem September im Kader von Bayern München steht. Zwar wird der 32-Jährige nur auf der Ersatzbank sitzen, aber immerhin: Ein entscheidender Schritt in Richtung Comeback und WM-Teilnahme ist getan. Als der FC Bayern das Aufgebot von Neuer bekannt gab, schrieb er dazu: "Das ist die vielleicht schönste Nachricht des Tages."

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