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Ilija Borenovic ersetzt Fabio Celestini als Lausanne-Coach

Achter Trainerwechsel der Super-League-Saison: Lausanne setzt Fabio Celestini ab. Der Entscheid fällt wenige Stunden nach dem 0:1 im Heimspiel gegen Luzern.
Fabio Celestini ist in nicht mehr Trainer in Lausanne (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Fabio Celestini ist in nicht mehr Trainer in Lausanne (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Achter Trainerwechsel der Super-League-Saison: Lausanne setzt Fabio Celestini ab. Der Entscheid fällt wenige Stunden nach dem 0:1 im Heimspiel gegen Luzern.

Nach Celestinis Absetzung haben nur noch die Young Boys, Basel, St. Gallen und Thun den gleichen Trainer wie im letzten Sommer. Lange Zeit schien Fabio Celestini unentlassbar. Er war ein Ur-Lausanner. Er hatte die grosse Zeit Ende der Neunzigerjahre als Spieler erlebt, als Lausanne um Titel spielte. Er kehrte zum Ende seiner Karriere nochmals zum Waadtländer Klub zurück, der damals in der Challenge League spielte. Und er führte Lausanne-Sport vor zwei Jahren als Trainer zurück in die Super League. Celestini war bei "LS" eine Institution.

Doch in den letzten Wochen hat sich die Kritik gehäuft. Sie kam weniger von den neuen Besitzern aus dem Quartier des britischen Petrochemie-Konzerns Ineos. Eher rümpften Lausanner Altmeister wie Gabet Chapuisat oder Erich Burgener die Nase über die Leistungen und Spielphilosophie von Celestinis Mannschaft. Die Medien in der Westschweiz zogen mit. Und so überstand Celestini die neuste Serie von drei Niederlagen und das Abrutschen auf den letzten Platz dann eben doch nicht.

Das 0:1 am Donnerstag in einem schwachen Spiel gegen Luzern war die eine Niederlage zu viel. Die Leistung war enttäuschend. Lausanne strahlte nie Gefährlichkeit aus. Das Team war ein braver Gegner, so ganz anders als es der ebenfalls akut gefährdete FC Sion für die Luzerner wenige Tage zuvor gewesen war. "Wir sind überzeugt, dass die Qualität der Mannschaft genügt, um in der Super League zu bleiben. Aber nach der Analyse der letzten Spiele ist auch klar, dass es einen Wechsel braucht", begründete CEO Bob Ratcliffe den Entscheid.

Den Kurswechsel soll nun der bisherige U21-Trainer Ilija Borenovic erwirken. Der 35-jährige Serbe hat keine Erfahrung als Coach einer Profi-Mannschaft. Vom Nachwuchs in die Super League: Diesen Weg sind vor Borenovic in dieser Saison schon Raphael Wicky (Basel), Gerardo Seoane (Luzern), Ludovic Magnin (FC Zürich) und Maurizio Jacobacci (Sion) gegangen. Unterstützt wird Borenovic von einem Quartett, dem auch der frühere Internationale Xavier Margairaz angehört, der seine Karriere im letzten Sommer beendet hat.

Einfach wird der Einstieg für Borenovic nicht. Am Sonntag gastiert Lausanne-Sport beim designierten Meister Young Boys. In Bern müssen die Punkte zum Ligaerhalt nicht unbedingt geholt werden. Schon eher eine Woche später im Heimspiel gegen die Grasshoppers - und dann vor allem auch in den letzten drei Runden in den Partien gegen Lugano (auswärts) und Thun (daheim).

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