In Vaduz: San Marino kassiert erstmals kein Auswärts-Tor

Liechtenstein blamiert sich gegen San Marino. Die Nullnummer ist für die Liechtensteiner eine Enttäuschung - und für San Marino eine Premiere.

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Enttäuschung bei Liechtensteins Trainer Helgi Kolvidsson: Sein Team bringt gegen San Marino kein Tor zustande

Enttäuschung bei Liechtensteins Trainer Helgi Kolvidsson: Sein Team bringt gegen San Marino kein Tor zustande

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
(sda)

Im Normalfall tritt Liechtenstein, die Nummer 180 im FIFA-Ranking, als krasser Aussenseiter an. Die Auswahl hat fast nie etwas zu verlieren, ein Unentschieden ist meist ein gefühlter Sieg. Nicht so am Dienstag: Da spielte Liechtenstein in Vaduz gegen San Marino - und war der grosse Favorit. Und weil das Spiel torlos endete, geschah, was schier unmöglich schien. Liechtenstein hat sich in einem Länderspiel blamiert. Denn für San Marino war der Punkt im Rheinpark das erste Erfolgserlebnis nach 40 Niederlagen in Serie und einem 0:0 vor fast sechs Jahren in einem Heimspiel gegen Estland.

Und noch etwas muss die Liechtensteiner schmerzen: Sie sind das erste Team, gegen das San Marino in seiner knapp 30-jährigen (offiziellen) Länderspielgeschichte auswärts kein Tor kassierte. In diesen drei Jahrzehnten hat San Marino im Übrigen nur sechs Mal nicht verloren - drei Mal gegen Liechtenstein.