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Italienischer Sieg in Como

Der Italiener Dario Cataldo gewinnt in Como nahe der Schweizer Grenze die 15. Etappe des Giro d'Italia im Zweiersprint gegen seinen Landsmann Mattia Cattaneo. Richard Carapaz bleibt Leader
Dario Cataldo - im Bild während der Tour de Romandie 2018 - gewann in Como die 15. Etappe des Giro d'Italia (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

Dario Cataldo - im Bild während der Tour de Romandie 2018 - gewann in Como die 15. Etappe des Giro d'Italia (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

(sda)

Platz 3 in der Etappe hinter dem Spitzenduo ging nach 232 Kilometern an den Briten Simon Yates, der die erste Verfolgergruppe ins Ziel führte. Zu dieser Gruppe gehörten auch der Ecuadorianer Richard Carapaz, der die «Maglia rosa» vor dem zweiten Ruhetag souverän verteidigte, und der Gesamtdritte Vincenzo Nibali.

Rund 40 Sekunden büsste dagegen der Gesamtzweite Primoz Roglic ein. Der Slowene beklagte zuerst technische Probleme und hatte danach riesiges Glück, als er in der letzten Abfahrt stürzte und von der Strassenbegrenzung gestoppt wurde. Carapaz führt deshalb neu 47 Sekunden vor Roglic und 1:47 Minuten vor Nibali.

Vor dem zweiten Ruhetag hatten die Radprofis nur scheinbar eine leichtere Aufgabe zu bewältigen als im Gebirge an den beiden Tagen zuvor. Nach einer langen und flachen Antwort mussten sie auf der zweiten Streckenhälfte drei Anstiege bewältigen, im Finale unter anderen den aus der Lombardei-Rundfahrt bekannten Civiglio.

Keiner kennt diese Gegend mit der nur vier Kilometer langen Rampe besser als Nibali. Zweimal gewann er bereits die Lombardei-Rundfahrt, zudem gehört die Stadt zum Trainingsgebiet des in Lugano sesshaft gewordenen Nibalis. Wenig überraschend attackierte er deshalb am Civiglio.

Im Gegensatz zu Leader Carapaz vermochte Roglic nicht zu folgen. Der Rückstand des Slowenen wuchs später in der Abfahrt noch einmal an, als er beinahe die Böschung herunter fiel. Zu seinem Glück blieb Roglic bei seinem Sturz unverletzt.

Weil dahinter die Favoriten auf den Gesamtsieg das Tempo verschärften, verringerte sich der lange sehr komfortable Vorsprung des Ausreisserduos Cataldo/Cattaneo gefährlich. Sie retteten aber elf Sekunden ins Ziel, nachdem sie zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als einer Viertelstunde herausgefahren hatten.

Cataldo vom Team Astana feierte in Como seinen bisher wichtigsten Erfolg. Der 34-jährige hatte vor sieben Jahren bereits einmal eine Etappe der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden.

Nach dem Ruhetag vom Montag geht es am Dienstag weiter mit der Königsetappe. Diese erfuhr allerdings eine kurzfristige Entschärfung. Wegen Lawinengefahr mussten die Organisatoren den Gavia-Pass, mit 2618 Metern über Meer das eigentliche Dach der diesjährigen Rundfahrt, aus dem Parcours streichen. Noch immer weist das 194 Kilometer lange Teilstück aber sechs Anstiege auf.

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