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Jansrud und Svindal - zwei Männer für die wichtigen Momente

Ob Beat Feuz, Dominik Paris oder Matthias Mayer - das Trio war sich einig: Dieses Rennen hätte man nicht starten dürfen. Nebel und Schneefall sorgten für umstrittene Bedingungen.
Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal haben gut lachen (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal haben gut lachen (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Doch am Ende - und das dürfte wohl eben doch kein Zufall gewesen sein - triumphierten keine Glücksritter, sondern ein erfahrenes norwegisches Duo, das schon seit Jahren den Skirennsport prägt: Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal, 33 Jahre alt der eine, 36 Jahre der andere. Zusammen bringen sie es nun auf 21 Olympia- oder WM-Medaillen - allein diese Zahl umschreibt die Klasse der beiden norwegischen Freunde.

Im vergangenen Winter an den Olympischen Spielen in Südkorea hatte die Reihenfolge noch umgekehrt gelautet: Svindal gewann Abfahrts-Gold, 12 Hundertstel vor Jansrud. In Are, nicht weit von der norwegischen Grenze entfernt, sprachen 2 Hundertstel für Jansrud. Erstaunlich war dieses Ergebnis aufgrund der Vorgeschichte dennoch.

Jansrud tat sich im bisherigen Saisonverlauf in der Abfahrt sehr schwer. Der 13. Rang im November in Lake Louise war sein bestes Ergebnis in diesem Winter. Und seit seinem Trainingssturz in Kitzbühel quält sich Jansrud mit einer lädierten Hand über die Runden, mit zwei gebrochenen Mittelhandknochen. «Unglaublich, unfassbar», beschrieb deshalb Jansrud seinen Coup in Are, «ich habe aber den Glauben nie aufgegeben und immer weiter gekämpft.»

Und natürlich freute sich Jansrud auch für seinen Freund, der ihm bezüglich der Erfolge immer etwas voraus war und der sein letztes Rennen auf höchster Ebene bestritt. Aksel Lund Svindal verabschiedete sich so, wie es sich für einen grossen Champion wie ihn gehört: «Es war mir auch wichtig, am Ende eine gute Show anzubieten.

Die Probleme im rechten Knie, in dem er vor drei Jahren bei einem Sturz in der Abfahrt in Kitzbühel einen Kreuzband- und einen Meniskusriss erlitt, zwangen Svindal zuletzt zum Startverzicht in Kitzbühel. Doch in Are wollte er noch ein letztes Mal antreten. Tat es und holte Silber.

Svindal ist nun der dritte Skirennfahrer neben seinem Landsmann Kjetil André Aamodt und dem für Luxemburg angetretenen Marc Girardelli, der eine Medaille bei sechs Weltmeisterschaften geholt hat.

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