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Johaug erneut überlegen - Von Siebenthal starke Siebte

Therese Johaug gewinnt an der WM in Seefeld wie erwartet auch über 30 km in der Skating-Technik überlegen. Nathalie von Siebenthal zeigt ihr bestes Rennen der Saison.
So überlegen, dass sie mit der norwegischen Flagge ins Ziel laufen konnte: Weltmeisterin Therese Johaug (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

So überlegen, dass sie mit der norwegischen Flagge ins Ziel laufen konnte: Weltmeisterin Therese Johaug (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Johaug setzte sich bereits nach gut vier Kilometern ab und legte schnell eine grosse Differenz zwischen sich und ihre Verfolgerinnen. Diese kämpften deshalb bereits früh - und wie erwartet - nur noch um die Silbermedaille. Hinter der Dominatorin sorgte Ingvild Flugstad Östberg, die ihre fünfte Medaille an dieser WM holte, für einen norwegischen Doppelsieg. Bronze ging an die erst 19-jährige Schwedin Frida Karlsson. Für die elf Jahre ältere Johaug ist es die dritte Goldmedaille im dritten Distanzrennen in Seefeld. Insgesamt ist sie nun zehnfache Weltmeisterin.

Ein starkes Rennen zeigte die einzige Schweizerin Nathalie von Siebenthal, die auf den 7. Platz lief. Nach einem verhaltenen Start gelang es der Berner Oberländerin, zwischen Kilometer 5 und 10 zu ersten Verfolgergruppe vorzustossen. Danach hielt sie sich konstant auf den Plätzen 4 bis 8. «Ich habe genau die richtige und gute Gruppe erwischt», stellte Von Siebenthal zufrieden fest. Am Ende wäre sie gerne mit den beiden Schwedinnen Charlotte Kalla und Ebba Andersson um den 5. Platz gesprintet. «Das schaffte ich aber nicht mehr.»

Dennoch zeigte sich Von Siebenthal, die in der nächsten Saison eine Auszeit und unter Umständen sogar den Rücktritt erwägt, sehr zufrieden mit ihrem Auftritt. «Das ist eine Erlösung», sagte sie strahlend. «Jetzt dürfte die Saison nochmal beginnen.» Sie habe bereits am Donnerstag in der Staffel gespürt, dass «es aufwärts geht», erklärte die 25-Jährige.

Johaug lief wie erwartet in einer Klasse für sich. Sie ist in dieser Saison, der ersten nach einer 18-monatigen Dopingsperre wegen einer verbotenen Lippencrème, in Distanzrennen ungeschlagen. «Ich habe mich wirklich gut gefühlt heute und wollte früh vorne weglaufen», erklärte sie. «Mein Traum war eine Goldmedaille hier», stapelte die Norwegerin tief. «Jetzt sind es drei, ich kann das kaum glauben.»

Eindrücklich ist auch die Bilanz von Ingvild Flugstad Östberg. Sie lief ebenfalls in jedem ihrer Rennen - im Gegensatz zu Johaug auch im Teamsprint - aufs Podest. Mit dreimal Silber und einmal Bronze fehlt der Tour-de-Ski-Siegerin allerdings eine Goldmedaille. Die Junioren-Doppelweltmeisterin Karlsson holte mit erst 19 Jahren und der Erfahrung von erst einem Weltcupeinsatz ebenfalls schon ihre dritte Medaille.

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