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Josi: "Genoni machte den Unterschied aus"

Nach dem 3:2-Sieg gegen Kanada und dem sensationellen Einzug in den WM-Final von Kopenhagen loben die Schweizer Nationalspieler vor allem ihren Torhüter Leonardo Genoni.
Roman Josi (mitte) lobte Torhüter Leonardo Genoni (rechts) nach dem Finaleinzug ganz besonders (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Roman Josi (mitte) lobte Torhüter Leonardo Genoni (rechts) nach dem Finaleinzug ganz besonders (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

"Leo machte den Unterschied aus heute, wie schon im Viertelfinal gegen Finnland. Dass wir hier im Final stehen, haben wir nicht zuletzt ihm zu verdanken", sagte Roman Josi nach dem Triumph gegen die Kanadier. Auch von den anderen Teamkollegen gab es ein Sonderlob für Genoni, der unglaubliche 43 Paraden zeigte und nur zweimal bezwungen wurde.

"Das war heute nur möglich wegen Leo im Tor. Wenn einmal ein Schuss durchkam, war er da und hat er alles gehalten", so Simon Moser. Genoni brillierte mit einer Fangquote von 95,55 Prozent. Im Turnierranking der Goalies machte er seit der Vorrunde einen Sprung von Platz 16 auf 8. Über das gesamte Turnier hielt er 91,40 Prozent aller Schüsse.

"Leo war brutal gut, er strahlte so viel Ruhe aus und machte so viele wichtige Paraden. Er hielt uns im Spiel", fügte Enzo Corvi bei, der nach der Partie von der IIHF zusammen mit Nino Niederreiter und Mirco Müller zu den besten drei Schweizer Spielern des Turniers gewählt wurde. Die Wahl wird jeweils von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften vorgenommen.

Die Freud im Schweizer Lager nach dem dritten Finaleinzug in der Geschichte des Schweizer Eishockeys nach 1935 in Davos (2:4 gegen Kanada) und 2013 (1:5 gegen Schweden) war natürlich gross. "Es ist unbeschreiblich, einfach nur geil. Was wir mit dieser Truppe hier erreicht haben, das ist der Oberhammer", sagte Enzo Corvi, der bisher eine überragende WM gezeigt hat.

Wie die gesamte Mannschaft legte auch Corvi den Fokus bereits auf den Final, die grosse Revanche für die Schlappe von 2013: "Wir wissen, was mit Schweden nun auf uns zukommt. Wir müssen versuchen, dass wir zu Beginn nicht wieder solche Gegentore erhalten." In der Vorrunde hatten die Schweden im Startdrittel zwei Powerplays zur 2:0-Führung ausgenützt. Am Ende verloren die Schweizer 3:5.

Roman Josi ordnete den Erfolg, der mindestens zweitwertvollste in der Schweizer Eishockey-Geschichte, schon etwas grösser ein. "Seit Jahren arbeiten all unsere Trainer in der Schweiz intensiv daran, dass wir besser werden und immer mehr Spielern der Sprung nach Nordamerika gelingt", so der Berner Star-Verteidiger. "Es ist ein Lohn für all diese Personen und ein ganz wichtiger Sieg - für das Team, aber auch für das ganze Schweizer Eishockey."

Zusammen mit Kevin Fiala reiste Josi erst im Verlauf des Turniers an die WM. Das Duo der Nashville Predators kam mit dem Ziel nach Dänemark, mit der Schweiz eine Medaille zu gewinnen, wie Fiala betonte: "Ich und Roman sprachen im Flugzeug über diese tolle Truppe, die hier ist und schon zu Beginn des Turniers super gespielt hat. Wir beide kamen mit enorm viel Selbstvertrauen her, um diese Medaille zu holen. Und jetzt stehen wir da damit."

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