Ski alpin

Justin Murisier steht erstmals auf dem Podest

Justin Murisier sichert sich den ersten Weltcup-Podestplatz. Der Walliser wird im Riesenslalom in Alta Badia hinter dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Norweger Atle McGrath Dritter.

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Justin Murisier hat endlich wieder Grund zum Lachen
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Semyel Bissig steigerte sein Riesenslalom-Bestergebnis um drei Ränge auf Platz 13
Die ersten drei bei der Siegerehrung (v.l.): Atle McGrath, Alexis Pinturault, Justin Murisier
Marco Odermatt wirds verkraften können, das Podest um vier Hundertstel verpasst zu haben
Justin Murisier unterwegs zu seinem hochverdienten ersten Podestplatz im Weltcup

Justin Murisier hat endlich wieder Grund zum Lachen

KEYSTONE/AP/Marco Trovati
(sda)

Murisier machte im zweiten Lauf acht Plätze gut und schaffte nun endlich seine erste Klassierung unter den ersten drei im Weltcup. Der Walliser belohnte sich für seinen Durchhaltewillen. Allein dreimal erlitt er einen Kreuzbandriss, immer kämpfte er sich wieder zurück im steten Glauben, den Anschluss an die Spitze wieder herstellen zu können. Seine Premiere feierte er auf jener Strecke, auf der er vor drei Jahren als Vierter auch eines seiner zuvor besten zwei Ergebnisse erreicht hatte.

Marco Odermatt rundete den erneut starken Schweizer Auftritt als Viertklassierter ab. Der Nidwaldner, der in den ersten drei Riesenslaloms des Winters die Plätze 2, 3 und 1 belegt hatte, verpasste den neuerlichen Sprung aufs Podest um vier Hundertstel. In der Disziplinenwertung verteidigte Odermatt seine Führung erfolgreich.

Gino Caviezel und Semyel Bissig belegten gemeinsam den 13. Platz. Caviezel wurde den nach dem 3. Rang in Sölden gestiegenen eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Bissig dagegen, der sich mit zweitbester Zeit im zweiten Lauf um 13 Plätze verbesserte, steigerte sein Bestergebnis im Riesenslalom um drei Ränge. Der Nidwaldner, der erst seinen dritten Riesenslalom auf oberster Ebene bestritt, war vor zwei Wochen im ersten der zwei Rennen in Santa Caterina Sechzehnter geworden.

Eine Enttäuschung hat Loïc Meillard zu verkraften. Der Romand verpasste nach einem zeitraubenden Fehler im obersten Streckenteil wie der St. Galler Cédric Noger und der Bündner Daniele Sette den zweiten Lauf.

Pinturault sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg, nachdem er schon im Parallelrennen in Lech/Zürs dominiert hatte. In den bisherigen drei Riesenslaloms des Winters war der Franzose, der wieder die Führung im Weltcup-Gesamtklassement übernahm, Fünfter und zweimal Vierter geworden. McGrath fuhr im Weltcup erstmals unter die ersten drei. Der Sohn des einstigen Slalom-Spezialisten Felix McGrath hatte zuvor den 11. Rang im zweiten Riesenslalom in Santa Caterina als Bestwert ausgewiesen.