Kadetten erhalten nachträglich Sieg zugesprochen

Das Resultat des NLA-Handballspiels vom 21. Februar zwischen Kriens-Luzern und den Kadetten Schaffhausen (24:24) wird nachträglich korrigiert.

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Max Gerbl, der Nationalspieler im Dress der Kadetten Schaffhausen, erzielte im NLA-Spitzenspiel in Kriens jenes Tor, das versehentlich nicht gezählt wurde

Max Gerbl, der Nationalspieler im Dress der Kadetten Schaffhausen, erzielte im NLA-Spitzenspiel in Kriens jenes Tor, das versehentlich nicht gezählt wurde

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
(sda)

Nach Einsprachen wertete die Disziplinarkommission des Handball-Verbandes die Partie mit einem 25:24-Sieg für die Gäste. Der Entscheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Er kann innerhalb von drei Tagen beim Verbandssportgericht angefochten werden.

Im Spitzenspiel wurde ein regulärer Treffer der Kadetten zum 16:13 in der 36. Minute nicht gezählt, wie mittels Video nachträglich belegt werden konnte. Der Delegierte übernahm die Verantwortung für den Fehler und entschuldigte sich nach der Partie bei den Beteiligten.

Zwar verzichteten die Kadetten Schaffhausen auf einen Protest, nicht aber St. Otmar St. Gallen und Pfadi Winterthur. Die beiden Klubs waren dazu berechtigt, weil sie vom fehlerhaften Resultat in der Tabelle direkt betroffen waren.

Wird der Entscheid rechtskräftig, führt der Titelhalter aus Schaffhausen die Tabelle neu mit 40 Punkten vor Pfadi Winterthur (32), Kriens-Luzern (30) und St. Otmar St. Gallen (27) an. Bis zum Start der Playoff-Viertelfinals (voraussichtlich am 4. April) sind in der Nationalliga A noch vier Runden zu spielen.