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Kambundji läuft Jahresweltbestzeit

Mujinga Kambundji setzt am ersten Tag der Schweizer Hallen-Meisterschaften in St. Gallen mit einer Jahresweltbestzeit über 60 m ein Ausrufezeichen.
Mujinga Kambundji brillierte in St. Gallen (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Mujinga Kambundji brillierte in St. Gallen (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Die 26-jährige Bernerin egalisiert in 7,08 Sekunden die Jahresweltbestmarke der Polin Ewa Swoboda. Bei den Männern gewann Silvan Wicki den prestigeträchtigen Titel.

Kambundji verbesserte bei ihrem ersten Start in diesem Jahr in der Schweiz die persönliche Saisonbestzeit um 16 Hundertstel, den eigenen Schweizer Rekord von 2018 verpasste sie um fünf Hundertstel. Damit unterstrich die Bronzemedaillengewinnerin an den letztjährigen Hallen-Weltmeisterschaften, dass mit ihr auch an den Hallen-Europameisterschaften Anfang März in Glasgow zu rechnen sein wird.

Das Publikum in St. Gallen bekam den schnellsten 60-m-Final der Frauen aller Zeiten an Schweizer Meisterschaften zu sehen. Ajla Del Ponte klassierte sich in 7,17 Sekunden, der weltweit fünftbesten Zeit in diesem Jahr, im 2. Rang, Bronze ging an Sarah Atcho (7,31). Lea Sprunger, die Europameisterin über 400 m Hürden, lief in der persönlichen Bestzeit von 7,32 Sekunden auf den 4. Platz. Sie erfüllte die Hallen-EM-Limite ebenso wie Riccarda Dietsche (7,39). In Glasgow wird sich Sprunger indes auf die 400 m konzentrieren. Dietsche dürfte zum Verhängnis werden, dass in Schottland maximal drei pro Nation und Disziplin startberechtigt sind.

Silvan Wicki holte mit der persönlichen Bestmarke von 6,65 Sekunden seinen ersten Meistertitel über 60 m. Der Basler kam bis auf fünf Hundertstel an den nationalen Rekord heran. Grund zur Freude hatten auch Sylvain Chuard und Pascal Mancini, die beide zweimal unter der Hallen-EM-Limite blieben. Chuard holt mit 6,73 Sekunden Silber, Mancini wurde mit 6,76 Sekunden Dritter. Neben diesen drei Athleten hat auch der 400-m-Spezialist Ricky Petrucciani mit einer Saisonbestzeit von 6,77 Sekunden den geforderten EM-Wert unterboten.

Mancini war in St. Gallen am Start, obwohl ihn der Verband wegen Verbreitung streitbarer Beiträge mit rechtsextremem Gedankengut für ein Jahr die Lizenz entzogen hatte. Mancini legte dagegen Rekurs ein, und weil der Fall noch nicht abgeschlossen ist, hat die Einsprache aufschiebende Wirkung. Klar ist, dass der Verband ihn nur dann für Glasgow selektionieren wird, wenn es nicht anders geht.

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