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Keine Boxlizenz für Rio Ferdinand

Rio Ferdinand (39), langjähriger Innenverteidiger von Manchester United und ehemaliger Captain des englischen Nationalteams, erhält vom britischen Profibox-Verband keine Lizenz.
In Grossbritannien erhält der frühere Top-Verteidiger Rio Ferdinand keine Boxlizenz (Bild: KEYSTONE/AP PA/DOMINIC LIPINSKI)

In Grossbritannien erhält der frühere Top-Verteidiger Rio Ferdinand keine Boxlizenz (Bild: KEYSTONE/AP PA/DOMINIC LIPINSKI)

(sda)

Rio Ferdinand (39), langjähriger Innenverteidiger von Manchester United und ehemaliger Captain des englischen Nationalteams, erhält vom britischen Profibox-Verband keine Lizenz.

Ferdinand hatte sich über ein Jahr auf die Boxkarriere vorbereitet und auch zahlreiche Sparringeinheiten absolviert. Laut Verbandsangaben wurde Ferdinand nicht wegen seinem Bekanntheitsgrad die Lizenz verweigert.

"Es werden zahlreiche andere Faktoren beurteilt - unter anderem das Alter und die Erfahrung als Boxer im Ring. Wettkämpfe und Training sind zwei verschiedene Paar Schuhe", sagte ein Sprecher der Lizenzkommission.

Ferdinands Trainer Richie Woodhall bedauerte gegenüber der BBC, dass sich kein Funktionär die Mühe gemacht habe, Ferdinand im Training und Sparring zu sehen. "Dann hätten sie gesehen, wie fit und wettkampftauglich Ferdinand ist. Sie hätten ihm die Lizenz sofort ausgestellt", sagte der frühere WBC-Weltmeister im Supermittelgewicht.

Mit dem Start der Boxkarriere hatte Ferdinand auch seine Gedankenwelt erneuern wollen. Der sechsfache Meister und Champions-League-Gewinner (2008) mit ManU hatte nach dem Brustkrebs-Tod seiner Frau Rebecca Ellison im Jahre 2015 seine Fussball-Karriere beendet. In einer BBC-Dokumentation "Being Mum and Dad" (Mutter und Vater sein) beschrieb der dreifache Vater unter Tränen seinen Alltag ohne seine Frau und sagte unter anderem: "Lass deine Kinder deine Tränen sehen."

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