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Keine Ermittlungen gegen Platini in der Schweiz

Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat im Fall um eine Zahlung von 2 Millionen Franken des damaligen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter keine Verfolgung durch die Schweizer Justiz zu befürchten.
Michel Platini im Zentrum eines Skandals (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Michel Platini im Zentrum eines Skandals (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda/afp)

Dies berichtet die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf ein Schreiben der Schweizer Bundesanwaltschaft vom 24. Mai zuhanden von Platinis Anwalt. "Wir bestätigen, dass dieses Verfahren nicht gegen ihren Mandanten, Michel Platini, geführt wird", zitierte die französische Zeitung aus dem Schreiben.

Wegen der dubiosen Millionenzahlung waren der 62-jährige Franzose wie auch FIFA-Präsident Sepp Blatter von der Ethikkommission der FIFA mit einer achtjährigen Sperre belegt worden. Die Strafe wurde mittlerweile reduziert und gilt im Oktober 2019 als abgesessen.

Platinis Anwalt hofft nun darauf, dass die FIFA die Sperre gegen seinen Mandanten nach den neuen Erkenntnissen aus dem Schreiben aufheben wird. "Der Entscheid sollte Auswirkungen haben, wenn die FIFA sich fair verhält", sagte er.

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