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KHL-Teams in Davos im Sinkflug

Grosse Überraschung am Davoser Spengler Cup: Metallurg Magnitogorsk, der russische Topfavorit, scheidet nach dem 1:3 gegen die Ice Tigers aus Nürnberg als erstes Team aus dem Turnier aus.
Die Nürnberg Ice Tigers sorgten am Spengler Cup für die erste grosse Überraschung und qualifizierten sich für die Halbfinals (Bild: KEYSTONE/SPENGLER CUP/GIAN EHRENZELLER)

Die Nürnberg Ice Tigers sorgten am Spengler Cup für die erste grosse Überraschung und qualifizierten sich für die Halbfinals (Bild: KEYSTONE/SPENGLER CUP/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Metallurg Magnitogorsk, einer der am besten organisierten russischen Klubs, vermochte den Sinkflug der KHL-Equipen am Spengler Cup nicht aufzuhalten. Der letzte Turniersieg eines KHL-Teams in Davos liegt bereits acht Jahre zurück. Damals deklassierte SKA St. Petersburg mit den Superstars Alexej Jaschin, Maxim Suschinski und Maxim Afinogenow das Team Canada im Final mit 8:3. Die KHL sei zu gut für das Traditionsturnier - so lautete damals der Tenor.

Seither starteten zwölf KHL-Equipen in den Spengler Cup: Spartak und ZSKA Moskau, Ufa (2x), Jekaterinenburg (2x), Minsk, Riga (2x), Jokerit Helsinki, Zagreb und nun Metallurg Magnitogorsk. Drei dieser zwölf gewannen kein einziges Spiel. Nur drei der zwölf feierten zwei Siege - scheiterten am Ende aber im Final an Schweizer Klubs: Ufa und ZSKA an Servette (2013 und 2014), Dinamo Riga an Davos (2011).

Magnitogorsk scheiterte heuer primär an der fehlenden Effizienz im Abschluss. In 185 Spielminuten gelangen den Russen bloss drei Tore. Der 1:1-Ausgleich durch Nikolai Kulemin nach 21 Minuten brachte gegen Nürnberg für Metallurg die Hoffnung zurück, den Rhythmus vielleicht doch noch zu finden. Acht Minuten später führten die wesentlich effizienteren Ice Tigers aber 3:1. Brandon Buck, der ex-Davoser, und Leonhard Pföderl hatten innerhalb von 119 Sekunden getroffen.

Die Ice Tigers Nürnberg treffen im Halbfinal am Sonntagnachmittag auf das Team Canada.

Metallurg Magnitogorsk - Nürnberg Ice Tigers 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)

5605 Zuschauer. - SR Stricker/Wiegand, Castelli/Fuchs. - Tore: 5. Reimer (Weiss) 0:1. 22. Kulemin (Warfolomejew/Ausschluss Segal) 1:1. 27. Buck (Acton, Lalonde/Ausschluss Kulemin) 1:2. 29. Pföderl (Reimer, Weiss) 1:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Metallurg Magnitogorsk, 8mal 2 Minuten gegen Nürnberg Ice Tigers.

Metallurg Magnitogorsk: Sagidulin; Saizew, Matuschkin; Birjukow, Rylow; Wereschtschagin, Wassiljew; Igoschew; Warfolomejew, Ellison, Kulemin; Pakarinen, Rasmussen, Dorofejew; Bulir, Chibissow, Ljubimow; Juri Platonow, Nekolenko, Jaskow; Djukarew.

Nürnberg Ice Tigers: Treutle; Weber, Gilbert; Aronson, Festerling; Mebus, Lalonde; Bender, Jurcina; Bassen, Bast, Buck; Pföderl, Weiss, Reimer; Mieszkowski, Acton, Brown; Fox, Lerg, Segal.

Bemerkungen: Pfostenschüsse: Djukarew (11.), Gilbert (57.).

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