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Klopp: "Wenn die Dinge nicht so schlecht gelaufen wären..."

Für den FC Liverpool läuft im Final der Champions League so einiges schief. Für seinen fehlerhaften Goalie Loris Karius hat Trainer Jürgen Klopp tröstende Worte.
Der FC Liverpool von Jürgen Klopp war in Kiew auch vom Glück verlassen (Bild: KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN)

Der FC Liverpool von Jürgen Klopp war in Kiew auch vom Glück verlassen (Bild: KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN)

(sda)

Klopp verbarg seine Enttäuschung nach dem unglücklichen Abend seiner Mannschaft in Kiew nicht: "Mit geht es überhaupt nicht gut, aber ich versuche, professionell zu sein." Der Deutsche gratulierte Real Madrid zum 3:1-Erfolg und zum dritten Titel in Serie, bevor er darauf hinwies, dass "wir hätten gewinnen können, wenn die Dinge nicht so schlecht gelaufen wären für uns". Aber es sei nun mal gelaufen, wie es gelaufen sei.

Der verletzungsbedingte Ausfall von Mohamed Salah nach einer knappen halben Stunde und die beiden schweren Fehler von Goalie Karius trugen massgeblich zur Niederlage der Liverpooler bei. Klopp befürchtete in TV-Interviews, dass Salah sich die Schulter gebrochen habe: "Eventuell ist auch das Schlüsselbein in Mitleidenschaft gezogen worden." Der Deutsche sagte zum Zweikampf mit Sergio Ramos, der zur Verletzung führte: "Er zieht ihn auf die Schulter. Das ist schon brutal."

Sollte sich Klopps erste Einschätzung als tatsächliche Diagnose herausstellen, würde das wohl das Aus für Salah für die Weltmeisterschaft bedeuten. Der Stürmer ist die grosse WM-Hoffnung der Ägypter. "Ramos hat sich da keine Freunde gemacht", sagte Klopp. Der ägyptische Fussballverband hofft aber weiterhin auf eine WM-Teilnahme von Salah. Möglicherweise habe sich Salah nur eine Bänderverletzung zugezogen..

Nicht nur für Salah, sondern auch für seinen Goalie hatte Klopp Mitgefühl: "Es tut mir total leid für ihn. Er hat eine klasse Saison gespielt. Das wünscht man seinem schlimmsten Feind nicht, das ist Wahnsinn, das ist ganz, ganz hart." Dass die Fehler offensichtlich waren, bestritt Klopp nicht: "Wir werden im Beistehen, das steht ausser Frage, aber es ist klar, dass es nicht sein Abend war."

Ronaldos seltsame Aussage

Besser war der Abend für Cristiano Ronaldo, selbst wenn er im Final nicht brilliert hat. Er stellte mit seinem fünften Champions-League-Titel einen Rekord auf. Für mehr Aufregung als auf dem Spielfeld sorgte er aber beim TV-Interview, als er seinen Abgang von Real Madrid andeutete: "Wir haben Geschichte geschrieben und müssen das jetzt geniessen. Es war sehr schön, bei Real Madrid zu sein. In den nächsten Tagen werde ich sprechen und den Fans, die an meiner Seite stehen, eine Antwort geben."

Zur Anmerkung des Reporters, diese Aussage klinge nach Abschied, meinte Ronaldo: "Nein, ich geniesse den Moment mit meinen Mitspielern. In den nächsten Tagen gebe ich eine Antwort." Real Madrids Präsident Florentino Perez zeigte sich gelassen. "Jeder hat das Recht, sich zu äussern. Wichtig ist der Klub und dass wir die Champions League feiern. Ich freue mich darüber, dass Cristiano jetzt fünfmal die Champions League gewonnen hat. Er hat Vertrag."

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