Ski alpin

Kreuzbandriss: Saisonende für Nicole Schmidhofer

Die Österreicherin Nicole Schmidhofer wird wegen eines Kreuzbandrisses den gesamten WM-Winter verpassen.

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Nicole Schmidhofer im Abschlusstraining am Donnerstag unterwegs auf der Piste Oreiller Killy in Val d'Isère. In der Abfahrt am Freitag stürzte die Österreicherin, wobei sie einen Kreuzbandriss erlitt

Nicole Schmidhofer im Abschlusstraining am Donnerstag unterwegs auf der Piste Oreiller Killy in Val d'Isère. In der Abfahrt am Freitag stürzte die Österreicherin, wobei sie einen Kreuzbandriss erlitt

KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
(sda/apa)

Nicole Schmidhofer hat sich am Freitag bei ihrem Sturz in der Weltcup-Abfahrt in Val d'Isère einen Riss des Kreuzbandes und des Seitenbandes im linken Knie zugezogen. Das bestätigte eine MRT-Untersuchung in der Klinik Hochrum bei Innsbruck. Die Steirerin, die in Frankreich ihr erstes Rennen des Winters bestritt, fällt damit für die ganze Saison aus. Operiert wird die vierfache Weltcupsiegerin aufgrund der Schwellung erst in einigen Tagen.

Für Schmidhofer ist es die nächste schwerwiegende Verletzung nach Januar 2016, als sie sich im Abfahrtstraining von Cortina d'Ampezzo einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Einriss des Innen- sowie Aussenmeniskus im rechten Knie zugezogen hatte.

Schmidhofer flog im unteren Streckenabschnitt nach einem Sprung ins Netz, durchschnitt dieses mit ihren scharfkantigen Ski und blieb zwischen zwei Netzen liegen. Das ÖSV-Team muss damit in diesem Winter, der auch die WM im Februar in Cortina d'Ampezzo als Höhepunkt beinhaltet, auf seine stärkste Speed-Fahrerin verzichten. Die 31-jährige Schmidhofer gewann 2017 in St. Moritz WM-Gold im Super-G und 2019 die Abfahrts-Kristallkugel.