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Küng träumt von Erfolgen in den Klassikern

Der Schweizer Radprofi Stefan Küng bereitet sich in Calpe in Spanien auf die neue Saison vor, seine erste im Trikot der Mannschaft Groupama-FDJ. Der Thurgauer träumt von Erfolgen in den Klassikern.
Das Team Groupama-FDJ mit Stefan Küng (rechts) bei einer Trainingsfahrt (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)Das Team Groupama-FDJ mit Stefan Küng (rechts) bei einer Trainingsfahrt (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Ein gut gelaunter Stefan Küng während einer Trainingsfahrt im spanischen Calpe (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)Ein gut gelaunter Stefan Küng während einer Trainingsfahrt im spanischen Calpe (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Der Schweizer Radprofi Stefan Küng bereitete sich in den letzten Tagen in Spanien auf die neue Saison vor (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)Der Schweizer Radprofi Stefan Küng bereitete sich in den letzten Tagen in Spanien auf die neue Saison vor (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Stefan Küngs Fokus diese Saison richtet sich auf die Klassiker, die Schweizer Rundfahrten und die Tour de France (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)Stefan Küngs Fokus diese Saison richtet sich auf die Klassiker, die Schweizer Rundfahrten und die Tour de France (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Stefan Küng bei der Mannschafts-Präsentation in Paris Anfang Februar (Bild: KEYSTONE/AP/MICHEL EULER)Stefan Küng bei der Mannschafts-Präsentation in Paris Anfang Februar (Bild: KEYSTONE/AP/MICHEL EULER)
Stefan Küng posiert bei einem Medientermin im spanischen Calpe im Trikot seines neuen Arbeitgebers Groupama-FDJ (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)Stefan Küng posiert bei einem Medientermin im spanischen Calpe im Trikot seines neuen Arbeitgebers Groupama-FDJ (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
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Küng träumt von Erfolgen in den Klassikern

(sda)

In Frankreich setzen sie grosse Hoffnungen in den 25-jährigen Ostschweizer. «Wir haben Stefan verpflichtet für die Mannschafts-Zeitfahren, die Einzelzeitfahren und die Klassiker. Zehn Mannschaften wollten ihn, wir sind stolz, dass er unsere Farben gewählt hat», sagte Küngs neuer Teamchef Marc Madiot anlässlich der Mannschafts-Präsentation in Paris.

Zusammen mit dem Rundfahrten-Spezialisten Thibaut Pinot und dem Sprinter Arnaud Démare bildet Küng das neue Leadertrio bei der französischen Equipe Groupama-FDJ. «Ich hatte verschiedene Optionen», so Küng vor den zahlreichen Journalisten in Paris. «Groupama-FDJ stand aber schnell ganz oben auf der Liste. Wir fanden rasch eine gute Rolle im Team für mich. Und ich liebe die Philosophie der Mannschaft, in der sehr viel Wert auf die Menschlichkeit gelegt wird.»

Küng wohl an Tour de France

Küng startet am 20. Februar in Portugal an der Algarve-Rundfahrt in die Saison. Erfolge einfahren soll er danach (zusammen mit Démare) primär in den grossen Klassikern wie der Flandern-Rundfahrt oder Paris - Roubaix, Küngs Lieblingsrennen.

Weitere Höhepunkte in Küngs Saison: Die Schweizer Rundfahrten Tour de Romandie und Tour de Suisse sowie höchstwahrscheinlich auch die Tour de France. «Dies ist noch nicht entschieden», so Küng, der die letzten vier Jahre für die nicht mehr in dieser Form bestehende Equipe BMC fuhr.

Es ist allerdings nicht anzunehmen, dass Groupama-FDJ ohne den Ostschweizer zur Frankreich-Rundfahrt antreten wird. Am zweiten Tag der Tour steht in Brüssel schliesslich ein Teamzeitfahren im Programm. Und im Trainingslager in Calpe letzte Woche trainierte die Equipe, der mit Steve Morabito, Sébastien Reichenbach und Kilian Frankiny drei weitere Schweizer angehören, die Spezialdisziplin.

Roubaix, Küngs grosse Liebe

Vorerst steht bei Küng aber die Klassiker-Saison im Fokus. Der 25-Jährige hat nicht sonderlich gute Erinnerungen daran. Letztes Jahr zog er sich auf dem Weg nach Roubaix einen Bruch des Unterkiefers zu.

Dennoch schwärmt der Thurgauer vom bekanntesten Eintagesrennen der Welt: «Ich kann nicht genau sagen, weshalb es mein bevorzugtes Rennen ist. Es ist, wie wenn man sich in eine Frau verliebt. Da weiss man auch nicht, weshalb das geschieht. Sie kann wunderschön sein und einen guten Charakter haben. Aber da ist noch mehr. Paris - Roubaix, das ist genau so!»

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