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Kyrgios out, Monfils in fünf spektakulären Sätzen weiter

Nick Kyrgios gelingt der Durchbruch zu einem grossen Sieg auch am US Open nicht. Er verliert in drei Sätzen gegen den Russen Andrej Rublew.
Aus in der 3. Runde: Nick Kyrgios verlor das Aufschlag-Duell gegen Andrej Rublew (Bild: KEYSTONE/FR110666 AP/ADAM HUNGER)

Aus in der 3. Runde: Nick Kyrgios verlor das Aufschlag-Duell gegen Andrej Rublew (Bild: KEYSTONE/FR110666 AP/ADAM HUNGER)

(sda)

Der «Bad Boy» Kyrgios trat in den ersten zwei Runden in New York für seine Verhältnisse äusserst konzentriert und ruhig auf - und auch gegen Rublew (ATP 43) leistete sich die Nummer 28 des Turniers keine Aussetzer. Er fand aber auch kein Mittel gegen den Aufschlag des äusserst talentierten Russen, der vor zweieinhalb Wochen in Cincinnati Roger Federer geschlagen hatte, und verlor 6:7 (5:7), 6:7 (5:7), 3:6. Das einzige Break der Partie gelang Rublew, der nun auf den Italiener Matteo Berrettini (ATP 25) trifft, Mitte des dritten Satzes. Der Rotschopf aus Moskau stand vor zwei Jahren bereits einmal im Viertelfinal des US Open und erreichte in der Weltrangliste 31, ehe er von Verletzungen zurückgeworfen wurde.

In einer Tableauhälfte, in der ausser Rafael Nadal sämtliche Top-Ten-Spieler bereits gescheitert sind, ist Rublew ein heisser Kandidat auf die Halbfinal-Qualifikation. Das ist aber auch Gaël Monfils, auf den der Russe im Viertelfinal treffen könnte. Der als Nummer 13 gesetzte Franzose ist in seinem Viertel der am höchsten gesetzte verbleibende Spieler und setzte sich in fünf spektakulären Sätzen in fast vier Stunden gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov durch.

Nadal bekommt es am Montag im Achtelfinal mit dem Kroaten Maric Cilic zu tun. Der US-Open.Champion von 2014 gewann das Duell der grossen Aufschläger gegen John Isner in vier Sätzen, konnte in diesem Jahr aber noch nie an seine Form der letzten Jahre anschliessen. Ebenfalls noch im Rennen ist der Masters-Champion Alexander Zverev. Der Deutsche konnte an den Grand-Slam-Turnieren noch nie überzeugen, steht aber immerhin zum fünften Mal im Achtelfinal, erstmals in New York. Sein nächster Gegner ist der nur 1,68 m grosse, aber ungemein zähe Argentinier Diego Schwartzman.

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