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Laaksonen erstmals in der 2. Runde des US Open

Schöner Erfolg für Henri Laaksonen (ATP 119): Der 27-jährige Schaffhauser erreicht dank eines Fünfsatz-Erfolges gegen den Italiener Marco Cecchinato (ATP 66) erstmals die 2. Runde des US Open.
In der Nacht von New York erfolgreich gekämpft: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/EPA/RAY STUBBLEBINE)

In der Nacht von New York erfolgreich gekämpft: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/EPA/RAY STUBBLEBINE)

(sda)

Laaksonen liess einen 2:0-Satzvorsprung entgleiten, setzte sich aber schliesslich nach einem fast vierstündigen Marathon 7:6 (7:3), 7:6 (8:6), 2:6, 3:6, 7:6 (7:2) durch. In der 2. Runde trifft er am Donnerstag auf den Kanadier Denis Shapovalov (ATP 33).

Es war nichts für schwache Nerven, was Laaksonen und Cecchinato auf dem Aussenplatz 14 bis spät in den Dienstagabend hinein zeigten. Im Tiebreak des zweiten Satzes wehrte der schweizerisch-finnische Doppelbürger einen Satzball ab und gleich zu Beginn des dritten Durchgangs hatte er die Chance auf ein frühes Break und damit vielleicht auf eine Vorentscheidung. Der Schweizer Davis-Cup-Spieler konnte sie aber nicht nützen, danach kippte die Partie.

Im fünften Satz führte der Italiener sogar noch 3:1, ehe sich das Blatt noch einmal wendete. Am Ende behielt Laaksonen, der bereits am Australian Open und bei Roland Garros erstmals die 2. Runde erreicht hatte, wie in den ersten beiden Tiebreaks die Nerven.

Er nutzte damit auch die Gunst einer guten Auslosung. Cecchinato ist zum einen ein ausgeprägter Sandplatz-Spezialist und befindet sich zum andern gerade in einer tiefen Schaffenskrise. Der Sizilianer, der nach der sensationellen Halbfinal-Qualifikation am French Open 2018 in die Top 20 vorgestossen war, verlor bei seinen letzten zehn Turnieren neunmal in der 1. Runde - beim zehnten Mal profitierte er von der Aufgabe des Gegners und schied eine Runde später aus. Laaksonen wird sich hingegen nun wieder etwas den Top 100 annähern.

«Ich musste hart für diesen Sieg arbeiten», stellte er fest, während er sich das rechte Handgelenk kurz vor Mitternacht mit einem Sack Eis kühlte. «Aber ich habe immer an den Sieg geglaubt und habe ich einfach immer weiter gekämpft.»

Es ist nach schwierigen Monaten eine Art Befreiungsschlag für den Sohn des ehemaligen Schaffhauser Tennisprofis Sandro Della Piana. Die erste Jahreshälfte war zwar mit dem erstmaligen Erreichen der 2. Runde am Australian Open und in Roland Garros durchaus erfreulich, im Sommer fiel Laaksonen allerdings in ein Loch. Nicht zum ersten Mal waren körperliche Beschwerden mitverantwortlich. «Ich machte eine unglückliche Bewegung und zog mir eine Verletzung an der Hüfte zu», erklärt er. «Ich dachte, es würde schnell wieder vorbei gehen, das tat es aber nicht.»

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