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Lamon-Fernandez nicht mehr Chefin Spitzensport

Die frühere Schweizer Weltklasse-Degenfechterin Sophie Lamon-Fernandez (33) wechselt in die Privatwirtschaft und verlässt ihren Posten als Chefin Spitzensport bei Swiss Fencing.
Die früher erfolgreiche Fechterin Sophie Lamon-Fernandez verlässt Swiss Fencing (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Die früher erfolgreiche Fechterin Sophie Lamon-Fernandez verlässt Swiss Fencing (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Nachfolger ist der 55-jährige Franco Cerutti. Der frühere Fechtmeister von Lugano Scherma war in den letzten vier Jahren als Nachwuchs-Nationaltrainer angestellt. Der bestens vernetzte Tessiner wird neben seinem Amt als Leistungssportchef auch als General Manager bei Swiss Fencing amtieren.

Cerutti war zwischen 1995 und 2009 in den USA als Fechtcoach tätig. Nach seiner Rückkehr zeichnete er beim Bundesamt für Sport (BASPO) für die Führung des polysportiven Nachwuchs- und Elite-Trainingsstützpunktes Tenero mitverantwortlich. Vor seiner Ernennung zum Nachwuchs-Nationalcoach wirkte er als Cheftrainer im Zuger Fechtklub.

Die bei Swiss Fencing abtretende Sophie Lamon-Fernandez war mit 15 Jahren die jüngste Schweizer Olympia-Medaillengewinnerin aller Zeiten, als sie 2000 in Sydney Silber mit dem Schweizer Frauendegen-Team gewann. 2011 hatte die Walliserin ihre Fecht-Karriere wegen Hüftbeschwerden beenden müssen. Seit 2012 war Lamon-Fernandez als Managerin beziehungsweise Chefin Spitzensport bei Swiss Fencing angestellt. Künftig arbeitet sie im Sponsoring-Bereich bei einem bekannten Schweizer Uhrenkonzern.

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