Leclerc und die Tücken des virtuellen Lebens

Charles Leclerc und seine Freundin Charlotte Siné lernen die Tücken des virtuellen Lebens kennen.

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Ferrari-Fahrer Charles Leclerc vergass während eines Rennens im Simulator alles um sich herum

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc vergass während eines Rennens im Simulator alles um sich herum

KEYSTONE/EPA/ALI HAIDER
(sda)

Der Formel-1-Fahrer war am Samstag bei sich zuhause so sehr auf ein Rennen in seinem Simulator konzentriert, dass er seine Partnerin während 25 Minuten vor der abgeschlossenen Haustüre warten liess. «Ich hatte Kopfhörer auf und war sehr fokussiert auf mein Rallye-Rennen», schrieb Leclerc auf Twitter als Erklärung dafür, wieso er sein Handy nicht gehört haben will.

Um sich letztlich Gehör zu verschaffen, musste sich Leclercs Freundin, die in Genf Architektur studiert, in den virtuellen Lebensraum ihres Partners begeben. Siné kaufte sich für sechs Franken ein Monatsabo für Leclercs Twitch-Account, ein Live-Streaming-Videoportal auf dem das bezahlende Publikum den Ferrari-Piloten bei den Simulator-Einheiten beobachten kann. Im Gruppenchat der Plattform habe sie auf sich aufmerksam gemacht und gefragt, «ob ich ihr die Haustür aufmachen kann», schrieb Leclerc auf Twitter.