Lena Häcki zum sechsten Mal in den Top Ten

Ausgerechnet Lena Häcki, die am Samstag beim soliden 6. Rang der Schweizer Biathlon-Mixed-Staffel noch eine Strafrunde verschuldet, überzeugt am Sonntag beim Weltcup-Auftakt in Östersund im Sprint.

Hören
Drucken
Teilen
Lena Häcki hat allen Grund zur Freude.

Lena Häcki hat allen Grund zur Freude.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
(sda)

Die Frau aus Engelberg belegte trotz zwei verfehlter Scheiben den 8. Rang. Zum sechsten Mal in ihrer Karriere stiess die 24-Jährige als Solistin auf höchster Stufe in die Top Ten vor. Ihr Bestresultat kam ebenfalls in Östersund zustande. Vor drei Jahren war sie in Schweden in der Verfolgung Vierte geworden.

Dass Häcki zu den schnellsten Schützinnen gehört, ist bekannt. Ins Auge stach diesmal aber ihre Leistung in der Loipe. Die Schweizerin überzeugte mit der achtbesten Laufzeit. Nach dem zweiten Schiessen lag Häcki noch auf Postion 18. Bis ins Ziel arbeitete sie sich in die Top Ten vor. Der Rückstand aufs Podest, auf dem Dorothea Wierer zuoberst stand, betrug 20 Sekunden. Die beiden Strafrunden, die rund 50 Sekunden kosten, drehte Häcki nach dem Liegendanschlag. Die beste Vertreterin des Gasparin-Trios war diesmal Elisa mit einem 36. Rang.

Bei den Männern lief Mario Dolder als 17. in die Weltcup-Punkteränge. Er leistete sich wie der Sieger Johannes Thingnes Bö eine Strafrunde und büsste etwas mehr als eine Minute ein. Benjamin Weger (47./3 Strafrunden), Jeremy Finello (50./3) und Serafin Wiestner (59./3) müssen kommenden Mittwoch im Einzel über 20 km treffsicherer sein. Im Einzel wird für jeden Fehlschuss eine Strafminute zur Laufzeit addiert.