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Löw: «Ausblenden, was auf uns einprasselt»

Nach der Aufarbeitung der heftigen Niederlage gegen Erzrivale Niederlande reist die deutsche Nationalmannschaft am Montagvormittag unter grosser Anspannung aus Amsterdam weiter nach Paris.
Gewaltig unter Druck: Deutschlands Coach Joachim Löw und Nationalspieler Julian Draxler (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Gewaltig unter Druck: Deutschlands Coach Joachim Löw und Nationalspieler Julian Draxler (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

(sda/dpa)

Dort bereitet Bundestrainer Joachim Löw sein nach dem 0:3 gegen die Niederlande in den Abstiegskampf der Nations League gestürztes Team unter anderem mit dem Abschlusstraining im Stade de France auf die schwierige Prüfung gegen Weltmeister Frankreich an diesem Dienstag vor.

Der Druck auf Löw ist gross. Der 58-Jährige muss personell und taktisch einen überzeugenden Plan entwerfen, um einem weiteren sportlichen Desaster zu entgehen. «Wir Trainer müssen die richtigen Schlüsse ziehen für das Spiel gegen Frankreich», hatte Löw noch in Amsterdam erklärt. Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng muss wegen einer Wadenblessur auf jeden Fall in der Startformation ersetzt werden. Löw hat die Partie zum Charaktertest für seine Mannschaft erklärt.

Die Holland-Niederlage hat neue Grundsatzdebatten aufgeworfen, auch über Löw als geeigneten Erneuerer nach der WM-Blamage. «Wir müssen ausblenden, was auf uns einprasselt», erklärte der 58-Jährige. «Inwiefern da jetzt die Entscheidungsträger beim DFB aktiv werden oder nicht, habe ich keine Ahnung», sagte Mittelfeldspieler Julian Draxler von Paris Saint-Germain zur Bundestrainer-Debatte.

«Gegen Frankreich hatten wir in München die Chance, zu gewinnen», erinnerte Kapitän Manuel Neuer an das 0:0 im Hinspiel. Ein Punkt wäre in der aktuellen Verfassung der DFB-Auswahl ein Achtungserfolg.

«Das grosse Geheimnis wird sein, dass wir in Frankreich nicht in Rückstand geraten», sagte Neuers Münchner Vereinskollege Mats Hummels. Sonst könnten die Franzosen «ihren Konterfussball mit ihren Mopeds noch besser ausspielen», bemerkte der Abwehrspieler mit Blick auf das enorme Tempo der französischen Offensivspieler um Jungstar Kylian Mbappé. Deutschland geht als Gruppenletzter mit einem Punkt in die Auswärtspartie gegen Spitzenreiter Frankreich (4 Zähler).

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