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Lugano kann sich aus Zitter-Klub verabschieden

Der FC Lugano kann in der 31. Runde einen grossen Schritt zum Klassenerhalt machen. Die Tessiner treffen am Samstag auswärts auf die Grasshoppers.
Die Spieler des FC Lugano wollen auch am Samstag in Zürich jubeln (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die Spieler des FC Lugano wollen auch am Samstag in Zürich jubeln (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Der FC Lugano kann in der 31. Runde einen grossen Schritt zum Klassenerhalt machen. Die Tessiner treffen am Samstag auswärts auf die Grasshoppers.

Lugano könnte mit einem Sieg nicht nur die Zürcher distanzieren, sondern zumindest wohl auch den Tabellenletzten Lausanne-Sport, der am Sonntag bei Leader Young Boys antritt.

Gestern noch der Blick mit Schrecken auf die Challenge League, morgen bereits Europacup-Reisen vor Augen. Möglich macht es die Super League, erleben tut es dieser Tage der FC Lugano. Vor der letzten Runde am Mittwoch drohte im Sittener Tourbillon der Sturz an das Tabellenende, vor der 31. Runde und dem Auswärtsspiel vom Samstag gegen die Grasshoppers schielen die Tessiner auf Platz 5. Schlägt der FC Lugano nach dem FC Sion auch den Rekordmeister, ist er womöglich nur noch zwei Punkte von einem Europa-League-Platz entfernt.

Vor allem aber war der Sieg im Wallis natürlich ein kleiner Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Vier Punkte mehr als Sion und der Tabellenletzte Lausanne-Sport hat nun Lugano. Der Vorsprung könnte sich am Wochenende vergrössern, denn die beiden Westschweizer haben mit Leader Young Boys und Verfolger Basel die höheren Hürden zu überspringen als Lugano.

Auf einen Befreiungsschlag warten die Grasshoppers schon seit Wochen. Der letzte Sieg liegt acht Spiele zurück - das war noch im Februar im Derby gegen den FC Zürich. Immerhin zeigten die Zürcher seit dem Trainerwechsel von Murat Yakin zu Mathias Walther leicht ansteigende Tendenz. Die zweite Halbzeit gegen St. Gallen (1:2) und der Auftritt in Basel (0:1) waren ansprechend. Punkte gab es trotzdem keine. "Es ist wohl typisch für unsere Situation, dass solche Spiele nicht auf unsere Seite kippen", so Walther.

Deshalb bleibt die Situation bei GC besorgniserregend. Denn nun kommen Partien, welche die Zürcher gewinnen müssen, wollen sie den ersten Abstieg seit 69 Jahren verhindern. Nach dem Heimspiel gegen Lugano folgen die Duelle mit den ebenfalls gefährdeten Lausanne, Thun und Sion. Sie alle gehören zu der zitternden Hälfte der Super League.

Im zweiten Spiel vom Samstag geht es für den FC St. Gallen zuhause gegen Thun um die Verteidigung von Platz 3. Derzeit haben die Ostschweizer einen Vorsprung von zwei Punkten auf Luzern. Der 3. Rang ist dann von Bedeutung, wenn YB den Cupfinal gegen den FC Zürich gewinnt. In diesem Falle wäre der Dritte der Super League direkt für die Gruppenspiele der Europa League qualifiziert.

Doch ob St. Gallen auch die vierte Direktbegegnung der Saison gegen Thun gewinnen wird, ist nach der jüngsten Entwicklung fraglich. Nach einer Serie von fünf Siegen bezogen die Ostschweizer in den letzten vier Spielen drei Niederlagen mit dem Torverhältnis von 3:11 - vor allem wegen grosser Personalsorgen in der Abwehr. Die Berner Oberländer stecken zwar weiter im Abstiegskampf, sind aber seit fünf Spielen ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis).

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