Lüthi und Raffin haben noch Arbeit vor sich

Tom Lüthi hat noch viel Arbeit vor sich, wenn er beim Neustart der Moto2-Saison in Jerez auf das Podest fahren will. In den beiden Trainings vom Freitag belegt der Emmentaler zweimal den 11. Platz.

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Kam in Jerez noch nicht wie gewünscht auf Touren: Kalex-Fahrer Tom Lüthi

Kam in Jerez noch nicht wie gewünscht auf Touren: Kalex-Fahrer Tom Lüthi

KEYSTONE/EPA EFE/RAUL CARO
(sda)

Die besseren Zeiten stellten alle Fahrer im Morgentraining auf, in dem Tom Lüthi auf seiner Kalex vier Minuten vor Schluss ohne Folgen stürzte. Am Nachmittag waren die Temperaturen im Süden Spaniens zu hoch für Verbesserungen, ausserdem konzentrierten sich die meisten Teams auf die Abstimmung für das Rennen vom Sonntag.

Wenn er im Qualifying ganz nach vorne fahren will, muss sich Tom Lüthi am Samstag deutlich steigern. Der WM-Dritte des letzten Jahres belegte in beiden Trainings den 11. Platz. Die Abstände sind aber wie erwartet gering. Auf den Tagesschnellsten Luca Marini verlor Lüthi rund eine halbe Sekunde. Sein Markenkollege im IntactGP-Team, Marcel Schrötter, war beide Male knapp schneller.

Gross ist der Rückstand des zweiten Schweizer Moto2-Fahrers. Der Zürcher Jesko Raffin belegte mit über zwei Sekunden Differenz zweimal den zweitletzten Platz und verlor auch auf seinen NTS-Teamkollegen Bo Bendsneyder deutlich Zeit.

Auch der Moto3-Neuling Jason Dupasquier blieb wie beim Auftakt in Katar klar hinter den Besten zurück. Unter 31 Fahrern belegte der 18-jährige Freiburger die Plätze 29 und 30. Auf den Argentinier Gabriel Rodrigo, der zweimal die Bestzeit aufstellte, verlor der Schweizer KTM-Fahrer rund zwei Sekunden.

Marc Marquez Schnellster, Rossi weit zurück

In der MotoGP, die in Jerez ihr erstes Saisonrennen bestreitet, stellte der grosse Favorit Marc Marquez auf Honda vor Yamaha-Pilot Maverick Viñales die beste Zeit auf. Schlecht sieht es für den alternden Superstar Valentino Rossi aus. Auf seiner Yamaha belegte der siebenfache MotoGP-Weltmeister nur die Plätze 13 und 20.

Einen viel versprechenden Einstieg in die MotoE hatte Dominique Aegerter. Der langjährige Moto2-Fahrer war in der Elektromotoren-Serie bei den Tests am Mittwoch der Schnellste und am Freitag im offiziellen Training an 2. Stelle.