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Mathys gewinnt Zürich Marathon mit Spitzenzeit

Maude Mathys sorgt am Zürich Marathon für das Schweizer Glanzlicht. Bei hohen Temperaturen läuft die Berglauf-Europameisterin in 2:31:17 Stunden die fünftbeste je von einer Schweizerin erzielte Zeit.
Maude Mathys (rechts) gewann den Zürich Marathon nach einer hervorragenden Leistung (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Maude Mathys (rechts) gewann den Zürich Marathon nach einer hervorragenden Leistung (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Maude Mathys sorgt am Zürich Marathon für das Schweizer Glanzlicht. Bei hohen Temperaturen läuft die Berglauf-Europameisterin in 2:31:17 Stunden die fünftbeste je von einer Schweizerin erzielte Zeit.

Mathys’ Leistung in ihrem erst dritten Marathon ist überaus bemerkenswert. Die aktuelle Berglauf-Europameisterin wollte den Zürich Marathon für eine Standortbestimmung nutzen. Die langfristige Planung der 30-jährigen Waadtländerin sieht vor, bis zur Berglauf-EM im Sommer 2019 in Zermatt auf den Berglauf zu setzen und anschliessend im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zum Marathon zu wechseln. Ein Plan, den sie nach ihrem gelungenen Auftritt am Zürichsee voller Zuversicht weiterverfolgen dürfte. Mit 2:31:17 Stunden lief die zweifache Mutter eine klare persönliche Bestzeit. Sie unterbot ihren alten Rekord aus dem Jahr 2014 um rund 17 Minuten.

"Ich nahm mir eine Zeit um 2:32 Stunden vor und war während des ganzen Rennens auf Kurs", sagte Mathys. "Auf der ersten Streckenhälfte hatten wir Gegenwind. Das war günstig, weil ich wusste, dass ich den Wind auf dem Rückweg im Rücken haben würde. Obwohl die Beine immer schwerer wurden, gelang es mir, meine Pace regelmässig durchzuziehen. Auf den letzten Kilometern konnte ich zusammen mit Armin Flückiger laufen, das hat mir zusätzlich geholfen", so die glückliche Siegerin.

Obwohl sie die EM-Limite (2:40:00) um mehr als 8 Minuten unterboten hatte, hielt sie nach dem Rennen fest, dass sie ihre Planung nicht zu ändern gedenke und ein Start in Berlin für sie kein Thema sei.

Nicht den gewünschten Erfolg hatten Julien Lyon (Stade Genève) und Michèle Gantner (LC Vaduz), die beide die EM-Limite angreifen wollten. Sie mussten das Rennen auf der zweiten Streckenhälfte aufgeben.

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