Mauro Caviezel erneut knapp am Premierensieg vorbei

Mauro Caviezel verpasst ein weiteres Mal den ersten Weltcup-Sieg nur knapp. Der Bündner wird im Super-G in Hinterstoder mit fünf Hundertsteln Rückstand auf den Österreicher Vincent Kriechmayr Zweiter.

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Vincent Kriechmayr fuhr mit der Startnummer 1 zum Sieg
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Die Besten des Super-G in Hinterstoder (v.l.): Mauro Caviezel, Vincent Kriechmayr, Matthias Mayer
Matthias Mayer verpasste den Sieg um lediglich acht Hundertstel
Mauro Caviezel verpasste den ersten Weltcup-Sieg ein weiteres Mal nur knapp

Vincent Kriechmayr fuhr mit der Startnummer 1 zum Sieg

KEYSTONE/AP/Marco Trovati
(sda)

Dank seinem dritten Podestplatz im Super-G in diesem Winter übernahm Caviezel, der seinerseits nur drei Hundertstel schneller war als der drittplatzierte Österreicher Matthias Mayer, die Führung in der Disziplinenwertung. Vor den letzten zwei Super-G des Winters liegt er drei Punkte vor Kriechmayr und 29 Punkte vor dem bisherigen Leader Aleksander Kilde. Der Norweger schied in Hinterstoder nach klar bester erster Zwischenzeit durch Sturz aus.

Beat Feuz schaffte mit Rang 5 sein Saison-Bestergebnis im Super-G in diesem Winter. Mauro Caviezels jüngerer Bruder Gino sicherte sich Platz 10 und war damit so gut klassiert wie noch nie in dieser Disziplin. Marco Odermatt kam mit dem Bedingungen nicht wie gewünscht zurecht und fand sich auf Platz 14 wieder.

Weltcup-Punkte gab es auch für Stefan Rogentin. Der Bündner verpasste mit Rang 20 seine Bestergebnisse im Super-G um eine Position. Rogentin war zwei Plätze vor dem Norweger Henrik Kristoffersen klassiert, der sein erstes Speed-Rennen im Weltcup bestritt.

Kriechmayr feierte seinen sechsten Weltcup-Sieg, als erster Fahrer war er zum zweiten Mal in einem Super-G in diesem Winter der Beste. Gewonnen hatte er Mitte Dezember schon in Val Gardena. Für den Oberösterreicher ging der Poker bei der Startnummernverteilung damit auf. Kriechmayr, der rund 100 Kilometer von Hinterstoder in Gramastetten in der Nähe von Linz wohnt, hatte sich für die Eins entschieden, obwohl er schon als Zweiter nach dem in der Weltcup-Startliste führenden Kilde wählen konnte. Die Nummer 1 ist im Super-G bei den Fahrern im Normalfall nicht sonderlich beliebt, weil dem Erststartenden Anhaltspunkte und Vergleichswerte mit anderen Fahrern fehlen.