Meister Bern weiter auf dem Weg ins Elend

Seit der Vertragsverlängerung mit Trainer Kari Jalonen läuft es beim Schlittschuhclub Bern alles andere als rund. In Lausanne geht der Meister gleich mit 0:5 unter.

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Bild mit Symbolcharakter: Der Puck liegt hinter dem geschlagenen Goalie Niklas Schlegel im Berner Gehäuse (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
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Seit der Ankunft von «Berater» Sean Simpson geht es bei Gottéron aufwärts: 4:0-Auswärtssieg in Zug und dritter Sieg hintereinander (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Zweiter Saison-Shutout für Gauthier Descloux (Servette) beim 4:0-Heimsieg über Lugano (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)
Die Malley-Halle geriet dank Lausannes 5:0-Sieg über Bern zum Tollhaus (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)
Auch Reto Berra hielt bei Freiburgs 4:0-Auswärtssieg in Zug seinen Kasten sauber (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Bild mit Symbolcharakter: Der Puck liegt hinter dem geschlagenen Goalie Niklas Schlegel im Berner Gehäuse (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

In der Malley-Halle, die 9000 Fans in ein Tollhaus verwandelten, zog Lausanne dank Goals von Cody Almond und Lukas Frick innerhalb von 179 Sekunden vom 1:0 zum 3:0 vorentscheidend davon. Tobias Stephan kam mit 24 Paraden zum ersten Shutout mit Lausanne seit dem Transfer aus Zug. Stephan zeigte eine überragende Torhüterleistung, derweil Berns Niklas Schlegel drei der ersten sieben Schüsse auf sein Gehäuse durchliess.

Der SC Bern rutscht kurz vor der Nationalmannschaftspause tiefer ins Elend. Die Berner gewannen nur fünf der letzten 16 Spiele, nur nur zwei dieser fünf Siege wurden in der regulären Spielzeit sichergestellt. In der heimischen Arena holten die Berner zuletzt nur noch sieben von 21 möglichen Punkten. Am Samstag gastiert der EV Zug mit Goalie Leonardo Genoni in Bern.

Nicht nur Tobias Stephan kam am Freitagabend zu einem Shutout. Ohne Gegentreffer blieben auch Reto Berra mit Fribourg in Zug (4:0) und Gauthier Descloux mit Servette gegen Lugano (4:0). Freiburg gewann erstmals diese Saison drei Spiele hintereinander. Alle Goals von Gottéron fielen in den letzten zehn Minuten.

Sogar vier Siege in Serie reihte der HC Davos aneinander, der sich bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 4:3 durchsetzte. Für die Überraschung der Runde sorgte der HC Ambri-Piotta, der mit 3:2 den ersten Auswärtssieg in Biel nach elf Niederlagen und fast vier Jahren einfuhr.

Resultate:

Biel - Ambri-Piotta 2:3 (1:0, 1:2, 0:1). Genève-Servette - Lugano 4:0 (2:0, 1:0, 1:0). Rapperswil-Jona Lakers - Davos 3:4 (0:1, 1:3, 2:0). Lausanne - Bern 5:0 (1:0, 2:0, 2:0). Zug - Fribourg-Gottéron 0:4 (0:0, 0:0, 0:4).

Rangliste: 1. ZSC Lions 18/37. 2. Biel 19/32. 3. Lausanne 17/30. 4. Genève-Servette 19/30. 5. Zug 16/25. 6. Lugano 17/25. 7. Davos 12/24. 8. SCL Tigers 16/21. 9. Bern 18/21. 10. Rapperswil-Jona Lakers 18/21. 11. Fribourg-Gottéron 16/20. 12. Ambri-Piotta 18/20.