Mercedes und Hamilton gleich wieder tonangebend

Lewis Hamilton sendet zum Auftakt der Formel-1-Testfahren in Montmeló ein starkes Zeichen an die Konkurrenz. Der Weltmeister fährt im Mercedes vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas die Bestzeit.

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Bestzeit für den Weltmeister zum Auftakt der Formel-1-Testfahrten: Lewis Hamilton macht im Mercedes dort weiter, wo er 2019 aufgehört hat
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Platz 2 ging an Hamiltons Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Der Finne verlor in seiner schnellsten Runde mehr als drei Zehntel auf Hamilton, obschon dieser mit der härteren und damit langsameren Reifenmischung unterwegs war
Charles Leclerc, in der letzten Saison der Fahrer mit den meisten Pole-Positions, büsste im Ferrari als Tages-Elfter mehr als 1,3 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Lewis Hamilton ein
Der in Hinwil domizilierte Rennstall Alfa Romeo präsentierte am Vormittag als letztes der zehn Teams sein neues Auto für die Saison 2020
Kimi Räikkönen (vorne) sitzt erst am Donnerstag am Steuer des Alfa Romeo C39. Am Mittwoch kamen Antonio Giovinazzi und der Testfahrer Robert Kubica zum Einsatz. Der Italiener und der Pole belegten den letzten respektive drittletzten Platz
Sebastian Vettel klagte am Mittwoch über Unwohlsein. Der Deutsche machte deshalb im Ferrari seinem monegassischen Teamkollegen Charles Leclerc Platz
Die Fahrerpaarung bei Alfa Romeo bleibt 2020 die gleiche wie in der Vorsaison. Am Steuer des «C39» sitzen der Italiener Antonio Giovinazzi (links) und der finnische Routinier Kimi Räikkönen

Bestzeit für den Weltmeister zum Auftakt der Formel-1-Testfahrten: Lewis Hamilton macht im Mercedes dort weiter, wo er 2019 aufgehört hat

KEYSTONE/AP/Joan Monfort
(sda)

Hamilton war auf seiner schnellsten Runde als einziger der besten vier des Tages mit der harten und damit langsameren Reifenmischung unterwegs. Der 35-jährige Brite war trotzdem mehr als drei Zehntel schneller als der Finne Bottas. Dahinter folgten Sergio Perez im Racing Point (0,399 zurück) und Max Verstappen im Red Bull (0,540). Verstappen drehte von den 15 Fahrern ausserdem die meisten Runden (168).

Dass das Weltmeister-Team Mercedes gleich wieder tonangebend war, kann für die Konkurrenz zwar besorgniserregend sein, muss im Hinblick auf die am 15. März in Melbourne beginnende WM-Saison aber noch nichts heissen. Vor Jahresfrist hatte Ferrari die Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona dominiert, musste von Saisonbeginn an aber wieder mehrheitlich Mercedes den Vortritt lassen.

Vettel krank, Alfa Romeo zurück

Für Ferrari liefen die ersten Tests nicht nach Plan. Sebastian Vettel konnte wegen Unwohlseins sein Programm nicht abspulen, stattdessen sass als Ersatz sein Teamkollege Charles Leclerc im Cockpit. Der Monegasse, in der letzten Saison der Fahrer mit den meisten Pole-Positions, büsste als Elfter mehr als 1,3 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Hamilton ein.

Damit klassierte sich Leclerc aber noch vor den beiden Autos von Alfa Romeo. Der Hinwiler Rennstall kam nach der Präsentation des «C39» noch nicht richtig auf Touren. Der Italiener Antonio Giovinazzi und der Pole Robert Kubica, der als einziger Ersatzfahrer am ersten Testtag zum Einsatz kam, belegten den letzten respektive drittletzten Platz. Kimi Räikkönen sitzt erst am Donnerstag am Steuer.