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Michelle Gisin in der Abfahrt so gut wie noch nie

Die Engelbergerin Michelle Gisin zeigt in Lake Louise in der ersten Frauen-Abfahrt des Winters eine starke Leistung. Sie erreicht als Zweite ihr bisher bestes Weltcup-Resultat in dieser Disziplin.
Michelle Gisin unterwegs zu ihrer besten Klassierung in der Abfahrt (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/FRANK GUNN)

Michelle Gisin unterwegs zu ihrer besten Klassierung in der Abfahrt (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/FRANK GUNN)

(sda)

Zum Sieg fehlten Michelle Gisin nur gerade 15 Hundertstel. Lange lag die mit Nummer 1 gestartete Obwaldnerin in Führung, und es schien gar der erste Sieg im Rahmen des Weltcups möglich. Doch dann kam mit Nummer 15 noch die Österreicherin Nicole Schmidhofer, die schon im Abschlusstraining die Schnellste gewesen war und ihrerseits erstmals im Weltcup gewann. Allerdings hat die 29-jährige aus der Steiermark schon einmal ein wichtigeres Rennen gewonnen: 2017 in St. Moritz wurde sie Weltmeisterin im Super-G.

Dasselbe hätte auch für Michelle Gisin gegolten. Auch sie holte letzten Winter an einem Grossanlass Gold, indem sie an den Olympischen Spielen in Südkorea die Kombination gewann. Im Weltcup jedoch muss die Innerschweizerin weiterhin auf ihren ersten Sieg warten.

Michelle Gisin durfte zur Kenntnis nehmen, dass sie den Wechsel von den Slalom- auf die Abfahrtsski, der ihr in diesem Winter noch einige Mal bevorstehen wird, problemlos schafft. Die Woche zuvor in Killington war sie im Slalom als Fünfte so gut klassiert wie noch nie in dieser Disziplin, und nun liess sich in den kanadischen Rocky Mountains ihr bestes Resultat in einer Abfahrt folgen.

Die Piste in Lake Louise scheint ihr zu liegen. Im Vorjahr - damals mit Nummer 27 - war sie hier auf Platz 3 gefahren. Diesmal eröffnete sie das Rennen und legte dabei eine starke Marke vor, die ihr zum fünften Mal zu einem Podestplatz im Weltcup verhalf. Mit ihren Fähigkeiten als Allrounderin eröffnete sie sich auch Perspektiven im Hinblick auf eine Spitzenplatzierung im Gesamt-Weltcup. Die Überfliegerin Mikaela Shiffrin, die im letzten Winter in Lake Louise überraschend in der Abfahrt triumphierte, liess sie jedenfalls hinter sich. Die Amerikanerin belegte Platz 9.

Unmittelbar vor Shiffrin reihte sich die Bernerin Joana Hählen, gestartet mit Nummer 31, als Achte ein. Die 26-Jährige aus Lenk im Simmental hatte es zuvor noch nie in die Top 10 einer Abfahrt geschafft. Die Schwyzerin Corinne Suter und die Tessinerin Lara Gut-Behrami folgten als nächstbeste Fahrerinnen von Swiss-Ski auf den Positionen 12 und 14.

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