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Muguruza und Halep kämpfen um die Nummer 1

Mit der Rumänin Simona Halep und der Spanierin Garbiñe Muguruza erreichen die Nummern 1 und 3 der Welt standesgemäss die Halbfinals des French Open in Paris.
Kaum ins Schwitzen gekommen: Garbiñe Muguruza deklassierte Maria Scharapowa ohne Probleme (Bild: KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO)

Kaum ins Schwitzen gekommen: Garbiñe Muguruza deklassierte Maria Scharapowa ohne Probleme (Bild: KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO)

(sda)

Die Siegerin dieses Spiels wird am Montag auch die Spitze der Weltrangliste behalten respektive übernehmen.

Halep setzte sich nach einem Fehlstart und 0:4-Rückstand 6:7 (2:7), 6:3, 6:2 gegen die Deutsche Angelique Kerber durch, Muguruza ohne Probleme 6:2, 6:1 gegen die Russin Maria Scharapowa. Die in Venezuela geborene Spanierin triumphierte 2016 in Roland Garros und letztes Jahr in Wimbledon, während Halep nach drei verlorenen Grand-Slam-Finals noch auf ihren ersten Major-Titel wartet.

Auch diesmal könnte es für Halep, die bereits 31 Wochen die Nummer 1 war, eng werden mit dem ersehnten Triumph. Denn die 24-jährige Muguruza hinterlässt bislang einen bestechenden Eindruck. In fünf Partien hat sie nur gerade 20 Games und noch keinen Satz abgegeben. Auch Scharapowa, die French-Open-Siegerin von 2012 und 2014, konnte die Spanierin nicht in Bedrängnis bringen. Nur gerade 70 Minuten konnte sie Widerstand leisten. Im Duell zweier Spielerinnen, die ihre Stärken in der Offensive haben, war es Muguruza, die wesentlich mehr Druck entwickelte und dabei kaum Fehler beging.

"Es ging darum, als Erste die Initiative zu ergreifen", erklärte die grossgewachsene Spanierin. "Ich war vom ersten Moment an fokussiert. Jeden Punkt, jedes Game." Auch gegen Halep hat Muguruza in drei von vier Duellen gewonnen, allerdings blieb die Rumänin im einzigen Spiel auf Sand siegreich.

Halep, die in Paris 2014 gegen Scharapowa und letztes Jahr gegen Jelena Ostapenko im Final verloren hatte, startete gegen Kerber äusserst fehlerhaft. Sie überzeugte danach aber durch ihre üblichen Qualitäten wie Kampfkraft, starke Defensive und die Fähigkeit, ihre Taktik anzupassen. "Ich bin nach dem ersten Satz stark geblieben", sagte die 26-Jährige aus dem Schwarzmeer-Ort Constanta. "Kerber bringt immer den Ball zurück, und ich habe zu viel versucht. Dann habe ich die Taktik geändert, und das war erfolgreich."

Im Halbfinal am Donnerstag wird sie aber bestrebt sein müssen, die Initiative zu ergreifen ohne zu viele Fehler zu begehen. Im zweiten Halbfinal stehen sich die Amerikanerinnen Sloane Stephens und Madison Keys gegenüber.

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