Ski alpin

Nach den Corona-Turbulenzen die Wetterkapriolen

In St. Moritz kann auch am Sonntag kein Weltcup-Super-G der Frauen stattfinden. Wegen der hohen Lawinengefahr im Zuge der ergiebigen Schneefälle machen die Skigebiete im Engadin am Samstagabend zu.

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St. Moritz versinkt im Schnee

St. Moritz versinkt im Schnee

KEYSTONE/AP/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Wie die FIS mitteilte, reagierte St. Moritz mit der Schliessung auf die Heraufstufung der Lawinengefahr. Das Davoser Institut für Wald, Schnee und Lawinen (WSL) rief am Samstag für das Oberengadin die Gefahrenstufe 4 von 5 aus.

Nach der coronabedingten Absage der Rennen im kanadischen Lake Louise zerschlug sich somit auch der geplante Speed-Auftakt in Europa. Die Speedfahrerinnen starten nun eine Woche vor Weihnachten in Val d'Isère in die Weltcupsaison. Vom 18. bis 20. Dezember sind in Frankreich zwei Abfahrten und ein Super-G angesetzt.

St. Moritz, das zu den Sonnenstuben der Schweiz gehört, wurde für die Skirennfahrerinnen zu einem ungünstigen Zeitpunkt vom Winter eingeholt. Seit Freitagmittag schneite es praktisch durch. Am Samstag musste bereits der erste der zwei angesetzten Super-Gs abgesagt werden. Die Rennen sollen laut FIS-Renndirektor Peter Gerdol an einem anderen, noch zu bestimmenden Ort nachgeholt werden.