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Nach der Pflicht folgt für die SFV-Auswahl nun die Kür

Nationaltrainer Vladimir Petkovic gibt sich nach dem 2:1 gegen Island cool und angriffig. Im November will er im Rückspiel Belgien im Kampf um den Gruppensieg in der Nations League herausfordern.
Vladimir Petkovic fordert mit seiner Mannschaft im Kampf um den Gruppensieg Belgien heraus (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Vladimir Petkovic fordert mit seiner Mannschaft im Kampf um den Gruppensieg Belgien heraus (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Noch keine Stunde war nach dem Schlusspfiff in der am Ende spektakulären Partie zwischen Island und der Schweiz vergangen, als Vladimir Petkovic bereits einen Ausblick wagte. «Belgien ist die bessere Mannschaft als wir», sagte der 55-jährige Tessiner. «Aber im Fussball gewinnt nicht immer die stärkere Mannschaft, wir wollen eine Überraschung schaffen.»

Dank dem Sieg in Island erkämpfte sich die SFV-Auswahl die erhoffte Ausgangslage für das Rückspiel am 18. November gegen Belgien, wenn es zum Abschluss der Gruppenphase der Nations League gegen die Nummer 1 der Welt um den Einzug in das Final Four geht. Ein 1:0 würde der Schweiz nach dem 1:2 am Freitag in Brüssel reichen, um im Juni um den Titel bei der Premiere des Wettbewerbs zu spielen. Fehlen wird Fabian Schär, der nach der zweiten Gelben Karte gesperrt ist.

Vor seinen Ausführungen zum nächsten Zusammenzug hatte Petkovic die Partie gegen Island ausführlich aufgearbeitet. Obwohl die SFV-Auswahl nach dem Anschlusstreffer zehn Minuten vor Schluss stark unter Druck geraten war und etwas Glück bekundete, blieb der Nationaltrainer cool. «Ich wusste, dass wir gewinnen würden.» Ihn ärgerte in erster Linie, dass seine Mannschaft die Partie nicht frühzeitig entschieden hatte - oder dass sie nach dem 1:2 nicht einen dritten Treffer erzielte. «Da müssen wir ruhiger und cleverer bleiben», so Petkovic.

Unzufrieden zeigte er sich auch mit der ersten Halbzeit, in der der Schweiz spielerisch fast nichts gelang. Petkovics Pausenansprache wirkte, die Präzision, die Qualität und das Spielverständnis kehrten zurück. Über weite Strecken der zweiten Halbzeit war die Schweiz das bessere Team, weswegen Petkovic auch von einem verdienten Sieg sprach.

Um nach zwei Drittel der Partien in diesem Herbst eine Bilanz zu ziehen, sei es noch zu früh. «Es ist aber so, dass wir gegen jeden Gegner unsere Spielidee durchsetzen können, egal in welcher taktischen Formation.» Die neun Tore in den drei Spielen der Nations League hob Petkovic explizit hervor. Und auch der hektischen Schlussphase vermochte der er durchaus etwas Positives abzugewinnen. «Wir müssen auch lernen zu leiden.»

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