National League

Nach Quarantäne: Langnau gewinnt gegen Servette 4:0

Die SCL Tigers melden sich erquickt aus der Quarantäne zurück. Die Langnauer gewinnen das einzige National-League-Spiel des Wochenendes gegen Servette mit 4:0.

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Die SCL Tigers bejubeln mit Torschütze Julian Schmutz das Goal zum 2:0
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Langnaus Goalie Ivars Punnenovs als Matchwinner: Shutout mit 48 Paraden (!)

Die SCL Tigers bejubeln mit Torschütze Julian Schmutz das Goal zum 2:0

KEYSTONE/MARCEL BIERI
(sda)

Die schwächste Offensive der Liga (SCL Tigers) erwies sich an diesem Sonntagnachmittag zumindest als effizient. Und die beste Defensive der Liga (Servette) offenbarte Schwächen wie selten. Dennoch kamen die Langnauer auf eher glückhafte Art zum dritten Saisonsieg, dem erst zweiten in der regulären Spielzeit.

Denn der Genève-Servette Hockey Club drückte der Partie den Stempel auf (48:22 Torschüsse), liess sich aber von der aggressiven Spielweise der Tigers entnerven und aus dem Rhythmus werfen.

Dazu gesellten sich Black-outs bei der Abwehrarbeit. Linus Omark vertändelte schon früh und ohne Folgen vor dem eigenen Goal den Puck. Das erste Gegentor resultierte aus Genfer Sicht aus einem gewonnenen Bully vor dem eigenen Tor ohne weiteres Langnauer Dazutun (!). Später machte Genfs Goalie Daniel Manzato auch beim 0:2 keinen überzeugenden Eindruck (Abpraller zu Flavio Schmutz).

Pascal Berger (1:0 und 4:0) und Andrea Glauser (3:0) erzielten für die SCL Tigers ihre ersten Saisontore. Glausers Powerplay-Tor bedeutete kurz vor der zweiten Pause mehr als die Vorentscheidung.

Servette kassierte nach drei Siegen in Folge (inklusive Cup) wieder eine Niederlage. Die Genfer (25 Punkte) verpassten es, zum Spitzen-Duo ZSC Lions (29) und Lausanne (28) aufzuschliessen. Die SCL Tigers hingegen rückten bis auf zwei Zähler an den HC Davos (11.) heran.

Telegramm:

SCL Tigers - Genève-Servette 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

1 Zuschauer. - SR Dipietro/Nikolic (AUT), Huguet/Wermeille. - Tore: 6. Berger 1:0. 34. Flavio Schmutz (Petrini, Julian Schmutz) 2:0. 40. (39:30) Glauser (Brännström, Earl/Powerplaytor) 3:0. 59. Berger (Unterzahltor!) 4:0 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Andersons) gegen SCL Tigers, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Maxwell; Omark.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Brännström; Blaser, Schilt; Grossniklaus, Leeger; Huguenin; Earl, Maxwell, Weibel; Neukom, Berger, Dostoinov; Petrini, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Rüegsegger, Melnalksnis, Andersons.

Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Mercier; Smons; Damien Riat, Vermin, Omark; Rod, Fehr, Winnik; Moy, Smirnovs, Miranda; Fritsche, Berthon, Vouillamoz; Arnaud Riat.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Diem, Kuonen (beide verletzt), Erni, In-Albon, Lardi, Sturny und Zaetta (alle krank), Genève-Servette ohne Maurer, Patry und Richard (alle verletzt). Genève-Servette von 57:37 bis 58:27 ohne Torhüter.

Rangliste:

1. ZSC Lions 15/29. 2. Lausanne 13/28. 3. Zug 12/26. 4. Genève-Servette 14/25. 5. Fribourg-Gottéron 14/24. 6. Lugano 12/20. 7. Ambri-Piotta 15/17. 8. Rapperswil-Jona Lakers 16/17. 9. Biel 12/15. 10. Bern 14/15. 11. Davos 11/13. 12. SCL Tigers 12/11.