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Nach Sieg in St. Gallen: FC Luzern definitiv Dritter

Der FC Luzern, in der Winterpause ein Abstiegskandidat, ist vom 3. Rang der Super League nicht mehr zu verdrängen. In St. Gallen gewinnt der FCL mit 3:2.
Gerardo Seoane hat Luzern vom Abstiegskampf auf den 3. Platz geführt (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Gerardo Seoane hat Luzern vom Abstiegskampf auf den 3. Platz geführt (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Zweimal Pascal Schürpf mit seinen Saisontreffern 9 und 10 und der Deutsche Marvin Schulz mit einem Abstauber in der 89. Minute nach dem fünften Corner gegen die defensiv anfällige St. Galler Abwehr schossen die Treffer für die selbstsicher und geschlossen auftretenden Zentralschweizer. Sie liessen sich im offensiven Schlagabtausch auch vom frühen 0:1-Rückstand durch Runar Sigurjonsson nach einem irregulär verhängten Penalty nicht aus dem Konzept bringen. Die Luzerner überzeugten mit ihrer Laufbereitschaft, ihrem geordneten Spielsystem und dem gefährlicheren und effizienteren Angriff.

Zweimal reüssierte bei St. Gallen der Isländer Sigurjonsson. Doch im Mittelfeld und vor allem in der wenig stabilen Abwehr klafften bei den St. Gallern zu grosse Lücken. Auch der wieder ins Mittelfeld vorgerückte Tranquillo Barnetta konnte wenig Impulse geben und die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen nicht verhindern. Das neu fünftplatzierte St. Gallen bangt nun um einen Europa-League-Platz und wurde von Cupfinalist Zürich in der Tabelle überholt.

Glücklich und irregulär war der FC St. Gallen in Führung gegangen. In der 17. Minute zeigte Schiedsrichter Klossner auf den Penaltypunkt, nachdem der Ball an die Hand des St. Gallers Silvan Hefti geprallt war; die Proteste der Zentralschweizer waren verständlich. Sigurjonsson liess sich nicht beeindrucken und schoss wuchtig zur frenetisch gefeierten 1:0-Führung ein. St. Gallens mutiger Fussball in der Startphase wurde damit belohnt. Doch Luzern steigerte sich. Es brauchte zwei Glanzreflexe von St. Gallens Goalie Dejan Stojanovic gegen den gefährlichen Shkelqim Demhasaj, um den Ausgleich zu verhindern. Dieser fiel dennoch - und nicht unverdient. Eine weite Flanke von Christian Schneuwly verfehlte der überforderte Debütant Cédric Gasser. Pascal Schürpf profitierte mit einem Kopfball-Aufsetzer und markierte sein 9. Saisontor.

Als Schürpf nach einer Stunde mit einem Abpraller das 2:1 für den FCL erzielte und Trainer Gerardo Seoane zu einem Freudensprung an der Seitenlinie veranlasste, schienen St. Gallens Träume, den 3. Platz zu erreichen, beendet. Doch nicht für Sigurjonsson. Eine Flanke von Marco Aratore wuchtete der Isländer mit einem Dropkick zum 2:2 ein. Schliesslich war es jedoch Schulz, der mit seinem Tor Luzerns Traum vom 3. Rang in der Abschlusstabelle Wirklichkeit werden liess. Falls die Young Boys am 27. Mai den Cupfinal gegen den FC Zürich gewinnen, wären die Luzerner fix für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

Telegramm und Rangliste:

St. Gallen - Luzern 2:3 (1:1)

14'026 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 17. Sigurjonsson (Handspenalty) 1:0. 37. Schürpf (Schneuwly) 1:1. 60. Schürpf 1:2. 63. Sigurjonsson (Aratore) 2:2. 88. Schulz (Schneuwly) 2:3.

St. Gallen: Stojanovic; Gasser, Hefti, Musavu-King (76. Haggui), Wittwer; Tschernegg; Tafer (68. Kukuruzovic), Barnetta, Sigurjonsson, Aratore (68. Buess); Ben Khalifa.

Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Schulz, Lustenberger (75. Sidler); Voca, Custodio; Schneuwly, Gvilia, Schürpf (72. Vargas); Demhasaj (84. Rodriguez).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Aleksic, Toko (beide gesperrt), Ajeti, Koch, Lüchinger, Muheim, van der Werff und Wiss, Luzern ohne Cirkovic, Juric, Lucas und Schwegler (alle verletzt). Verwarnungen: 17. Grether (Reklamieren). 45. Hefti (Foul). 48. Voca (Foul). 90. Gvilia (Foul). 96. Omlin (Unsportlichkeit).

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