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Nadal im French-Open-Halbfinal gegen Del Potro

Titelverteidiger Rafael Nadal steht beim French Open in Paris zum 11. Mal im Halbfinal. Gegner ist Juan Martin Del Potro
Von Handgelenkproblemen nichts mehr zu sehen: Rafael Nadal (Bild: KEYSTONE/AP/ALESSANDRA TARANTINO)

Von Handgelenkproblemen nichts mehr zu sehen: Rafael Nadal (Bild: KEYSTONE/AP/ALESSANDRA TARANTINO)

(sda)

Hilfe von aussen braucht Rafael Nadal bei seinem Lieblingsturnier nur ganz selten. Am Mittwoch war die Unterstützung durch Petrus aber äusserst willkommen. 4:6 und 2:3 mit Break lag der zehnfache Paris-Sieger gegen die Weltnummer 12 Diego Schwartzman im Hintertreffen, als Regen einsetzte. Ein kurzes trockenes Intermezzo nutzte der 32-jährige Spanier zu einer ersten Wende, am Donnerstag liess er schliesslich keine Zweifel mehr am Sieg aufkommen.

In der Reprise gewann Nadal gegen den nur 1,70 m grossen Argentinier 13 von 17 Games und die Partie 4:6, 6:3, 6:2, 6:2. Der erste verlorene Satz nach drei Jahren und 37 gewonnenen in Folge ist nur noch eine Fussnote. Auch von Problemen mit dem Handgelenk, das er am Mittwoch hatte behandeln lassen, war nichts zu sehen.

Nadal machte keinen Hehl daraus, dass die Regenpause äusserst gelegen kam. "Es war ein sehr schwieriger Match gegen einen sehr guten Freund und einen sehr guten Spieler", konstatierte die Nummer 1 der Welt. "Ich finde, dass ich nach der Regenunterbrechung viel besser gespielt habe und viel aggressiver war."

Die Tränen von Del Potro

Einfacher wird es am Freitag gegen den nächsten, 28 cm grösseren Argentinier nicht. Juan Martin Del Potro gewann gegen den Wimbledon- und Australian-Open-Finalisten Marin Cilic einen ebenfalls fast vierstündigen Abnützungskampf 7:6 (7:5), 5:7, 6:3, 7:5. Eine Vorentscheidung fiel im dritten Satz, als Del Potro nach 1:3-Rückstand fünf Games in Folge holte.

Der 29-Jährige Weltranglisten-Sechste reagierte deutlich emotionaler als Nadal auf seinen Halbfinaleinzug und konnte die Tränen nicht zurückhalten. Natürlich, es ist auch erst sein zweiter in Paris nach 2009, als er dem nachmaligen Champion Roger Federer in fünf hart umkämpften Sätzen verlor. "Ich habe keine Worte, um diesen Moment zu beschreiben", sagte der Argentinier. Der US-Open-Sieger von 2009 (im Final gegen Federer) war durch insgesamt drei Operationen am linken Handgelenk immer wieder zurückgeworfen worden und dachte mehr als einmal ans Karriereende.

Nun ist er einer von nur noch drei Spielern, die Nadal an dessen elftem Triumph an der Porte d'Auteuil hindern können. Er trifft zwar zum 14. Mal (5:9 Siege), aber zum ersten Mal auf Sand auf den "König" dieses Belags. Sein Landsmann Schwartzman zeigte immerhin auf, dass Nadal nicht völlig unverwundbar ist. Im anderen Halbfinal trifft der Österreicher Dominic Thiem auf den überraschenden Italiener Marco Cecchinato.

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