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Luzernerin Nadine Fähndrich verpasst Podest um 2 Hundertstel

Nadine Fähndrich überzeugt beim Skating-Sprint in Dresden mit einem 4. Rang und egalisiert ihr Karriere-Bestresultat.
Ganz, ganz nahe an der Sprint-Medaille: die Innerschweizerin Nadine Fähndrich. Bild: Vianney Thibaut/Freshfocus (Dresden, 12. Januar 2019)

Ganz, ganz nahe an der Sprint-Medaille: die Innerschweizerin Nadine Fähndrich. Bild: Vianney Thibaut/Freshfocus (Dresden, 12. Januar 2019)

(sda)

Gleichwohl überwog zunächst die Enttäuschung. Das Podest verpasste die 23-Jährige bloss um 2 Hundertstel.

Die Luzernerin trat in ihrem erst zweiten Sprint-Final nach Québec im März 2017 gegen die drei Schwedinnen Stina Nilsson, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist sowie gegen die Amerikanerin Sophie Caldwell und die Slowenin Alenka Cebasek an. Letztere fiel durch einen Sturz früh aus der Entscheidung und auch Caldwell musste am Schluss abreissen lassen. Fähndrich erschien als Nummer 3 auf der Zielgeraden, wurde aber von Sundling, der überraschenden Siegerin Ende November in Lillehammer, noch abgefangen. Die Schwedinnen feierten, angeführt von Nilsson, einen Dreifach-Sieg. Die Olympiasiegerin holte ihren 19. Weltcupsieg und den vierten Sprint-Triumph in Serie.

Fähndrich war bereits vor zwei Jahren einmal Vierte geworden. Im Rahmen der Tour de Ski im Val Müstair überraschte sie am 1. Januar 2017 über 5 km klassisch, einem Rennen mit Massenstart. Ihr Bestresultat im Sprint hingegen tilgte die Schweizerin. Vor Dresden stand der 5. Rang von Québec in der Statistik. Die Schweizerin weist nun im Weltcup neun Top-Ten-Plätze vor: Zwei mit der Staffel, zwei im Team-Sprint und fünf als Solistin.

Auf dem Schneeteppich entlang der Elbe machte die Innerschweizerin zumindest die missratenen Sprints der Tour de Ski vergessen. In Toblach und im Val Müstair hatte sie als Achte und Dritte der Qualifikation überzeugt, schied danach aber aus - im Val Müstair sogar durch einen selbst verschuldeten Sturz. Zuvor hatte Fähndrich beim Weltcup-Wochenende in Davos mit dem 7. Rang für das Bestresultat der gesamten Schweizer Delegation gesorgt .

Die Schweizerin machte in Dresden alles richtig. In der Qualifikation hatte sie auf der 1,6 km langen, aber flachen Strecke als Neunte ihre Ambitionen angemeldet. Ihren Viertelfinal gewann sie, in den Halbfinals reichte ihr Platz 3 hinter Nilsson und Caldwell für den Endlauf. In diesem wurde zunächst taktiert, was Fähndrich nicht sonderlich behagt. Auf der Zielgeraden zählt sie nicht zu den Schnellsten. Gleichwohl liess sie die Zentralschweizerin bei windigen Verhältnissen nicht zur Führungsarbeit verleiten. Fähndrich lief taktisch geschickt hinter Nilsson. Sie war nie eingeklemmt und konnte Vollgas geben. Auch Sundlings Endschnelligkeit hätte sie beinahe noch widerstanden.

Von den vier Schweizern in den Top 30 überstand einzig Fähndrich eine K.o.-Runde. Laurien van der Graaff, in der Qualifikation noch starke Achte, schied in den Viertelfinals ebenso aus wie Roman Schaad und Jovian Hediger.

Bei den Männern war das Feld offen. Der Tour-de-Ski-Sieger Johannes Hösflot Klaebo trat nicht an, und der Italiener Federico Pellegrino wurde wegen einer Behinderung in den Viertelfinals disqualifiziert. Als Sieger liess sich der Norweger Sindre Björnestad Skar feiern.

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