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Neuling Jonas Omlin: Erst Niederlage, dann Nati-Aufgebot

Jonas Omlin steht erstmals im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft. Nach Roman Bürkis Verletzung rutschte die Nummer 1 des FC Basel ins SFV-Kader. Er freut sich auf die Trainings mit Yann Sommer.
Jonas Omlin gehört erstmals zum Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Jonas Omlin gehört erstmals zum Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Am vergangenen Samstagabend wusste Jonas Omlin nicht, ob er weinen oder jubeln sollte. Eben hatte er mit dem FC Basel in Thun 2:4 verloren. Da erreichte ihn die Nachricht, dass er für den verletzten Roman Bürki ins Nationalteam berufen wurde. «Erst war die Enttäuschung über die Niederlage mit dem FCB grösser, aber als ich dann mit Patrick Foletti (Torhütertrainer der Nationalmannschaft) telefoniert habe, war die Freude über das Aufgebot schon riesig.»

Omlin ist nach Gregor Kobel im September und David von Ballmoos im Oktober der nächste junge und vielversprechende Schweizer Torhüter, dem Nationalcoach Vladimir Petkovic ein paar Tage SFV-Luft gewährt. Omlin, der 24-jährige Schlaks aus Sarnen im Kanton Obwalden, ist angekommen, wohin er sich schon als Knirps geträumt hatte, als er «die Panini-Bilder der Schweizer WM-Spieler sammelte».

Damit erfährt der rasante Aufstieg von Omlin einen vorläufigen Höhepunkt. Erst im Frühling 2017 schaffte er es, im FC Luzern David Zibung als Stammkeeper abzulösen. Nach einer einzigen ganzen Saison als Nummer 1 in der Innerschweiz folgte er im letzten Sommer dem Ruf des FC Basel. «Es war der Schritt in die richtige Richtung», sagt Omlin dazu. Dabei hatte er am Tag des Transfers nicht gewusst, wo er in der Hierarchie des FCB eingereiht würde. «Es war noch nicht klar, dass Tomas Vaclik wechseln würde.»

Vaclik wurde schliesslich zum FC Sevilla transferiert, und der FC Basel verpflichtete den Dänen Martin Hansen vom FC Ingolstadt - doch die Nummer 1 wurde Jonas Omlin. «Ich bin beim FCB bereits weitergekommen und kann noch mehr Fortschritte erzielen», so der Innerschweizer. Denn: «Basel ist schon eine grössere Schuhnummer als Luzern.»

Weiterkommen möchte Omlin auch in dieser Woche im Nationalteam. Ansprüche erhebt er als Neuling selbstredend nicht, doch von den Trainings mit Yann Sommer will er viel profitieren. «Ich bin gespannt darauf, seine positive Ausstrahlung zu erleben. Er hat eine unglaubliche Präsenz auf dem Platz. Er ist mit den Füssen stark und beteiligt sich am Spielaufbau. Er ist ein kompletter Torhüter, ein Musterbeispiel.»

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