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Novak Djokovic steht im Viertelfinal

Novak Djokovic erreicht zum neunten Mal in Serie beim French Open die Viertelfinals. Der Serbe gewinnt gegen den Spanier Fernando Verdasco ohne zu zittern mit 6:3, 6:4, 6:2.
Novak Djokovic steht erneut im Viertelfinal (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

Novak Djokovic steht erneut im Viertelfinal (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

(sda)

Djokovic bekundete vor allem in der Startphase Mühe mit dem 34-jährigen Linkshänder. Die ersten drei Games dauerten fast eine halbe Stunden. Danach hatte der Turniersieger von 2016 die Partie gut im Griff, selbst wenn er im zweiten Satz einen 3:1-Vorsprung verspielte. Unmittelbar danach gelang ihm das entscheidende Break in diesem Umgang. Im dritten Satz war der frühere Weltranglisten-Erste dann ungefährdet.

Verdasco, der in der 3. Runde den Bulgaren Grigor Dimitrov geschlagen hatte, hatte im dritten Game der Partie drei Breakchancen, spielte nach diesem unbelohnten Effort aber zu wenig konstant und präzis. Er leistete sich in den nicht ganz zweieinhalb Stunden Spielzeit 48 unerzwungene Fehler.

Weiter geht es für Djokovic gegen den italienischen Aussenseiter Marco Cecchinato (ATP 72), der in Paris seine ersten Grand-Slam-Partien gewann. Mittlerweile sind es deren vier. Nach dem Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 11) schlug er auch den Belgier David Goffin (ATP 9) mit 7:5, 4:6, 6:0, 6:3.

Zverev trifft auf Thiem

Auch Alexander Zverev erreichte wie Cecchinato bei einem Grand-Slam-Turnier erstmals die letzten acht. Einfach wurde ihm der Vorstoss in den letzten Tagen nicht gemacht. Der Deutsche gewann seinen dritten Fünfsatz-Match in fünf Tagen. Nach Dusan Lajovic und Damir Dzumhur forderte ihn auch der 22-jährige Russe Karen Chatschanow (ATP 38) beim 4:6, 7:6 (7:4), 2:6, 6:3, 6:3 über die volle Distanz. Gegen alle drei Gegner lag er zwischenzeitlich mit 1:2-Sätzen hinten, gegen Dzumhur musste er sogar einen Matchball abwehren.

Im Duell der beiden jüngsten im Tableau verbliebenen Spielern bestimmte der ein Jahr ältere Chatschanow in den ersten drei Sätzen oft das Tempo, auch dank seiner krachenden Vorhand. Zverev, der eine hervorragende Sandsaison spielt, bewies aber erneut grossen Kampfgeist und setzte sich nach über dreieinhalb Stunden durch. Im Entscheidungssatz gelang ihm ein frühes Break, bei eigenem Aufschlag spielte er in der Folge souverän und beendete die Partie schliesslich mit einem weiteren Servicedurchbruch.

Um den Halbfinal-Platz im untersten Tableauviertel kommt es zum Duell zwischen den beiden vermeintlich ersten Herausforderern von Rafael Nadal, Zverev und Dominic Thiem (ATP 8). Thiem setzte sich gegen den Japaner Kei Nishikori (ATP 21) mit 6:2, 6:0, 5:7, 6:4 durch. Nach den zwei überzeugend gewonnenen ersten Sätzen wurde die Gegenwehr des früheren Top-5-Spielers grösser. Nishikori ist in den letzten Wochen nach seiner halbjährigen Verletzungspause immer besser geworden, zum Sieg gegen den Sandspezialisten Thiem reichte es aber nicht.

Der 24-Jährige steht zum dritten Mal in Folge in Roland-Garros unter den letzten acht. In den vergangenen zwei Jahren bedeutete der Halbfinal Endstation. Gegen Zverev führt er in den Direktbegegnungen mit 4:2. Das letzte Duell ging Mitte Mai im Final von Madrid allerdings an den Deutschen.

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